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Ether-Mining: Erfolg von Ethereum ruft Bitcoin-Miner auf den Plan

Der Run auf Ether, der digitalen Währung des Ethereum Netzwerks, ist im vollen Gange. Auch einige große Miner der Branche fühlen sich von dem Erfolg der jungen digitalen Währung neben Bitcoin magisch angezogen und rüsten sich für das Ether-Mining.

Mark Preuss
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Quelle: Chandler Guo (Facebook)

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Bitcoin- oder Ether-Miner bündeln Transaktionen und versuchen diese in Gruppen oder Blocks zusammen zu fügen. Wenn ein Block erfolgreich gebündelt bzw. geschürft wurde, wird dieser vom Netzwerk akzeptiert und der Miner bzw. Mining Pool erhält als Gegenleistung für die geleistete Rechenpower die digitale Währung. Bitcoin bzw. Ether Mining ist für die Miner nur profitabel, wenn die Strom- und Anschaffungskosten der benötigten Hardware den Preis der erhaltenen Coins nicht übersteigen. Einige bezeichnen das Mining-Business deshalb auch als Ressourcen Arbitrage.

Es ist also nicht verwunderlich, dass der Erfolg von Ethereum einige Bitcoin-Miner auf den Plan gerufen hat. Sogar der CEO der BitBank China, Chandler Guo bekannte sich auf Facebook öffentlich als Miner von Ether:

“Ich bin ein Miner von #ethereum”

Guo ist Betreiber einer gigantischen Bitcoin-Mine in China (BTC-Echo berichtete). Guo erzählte auf Facebook zudem über sein Pläne einer Crowdfunding Kampagne bei der er 2% Rendite für alle 100.000 durch seine Mining-Rigs geschürften Ether bieten will. Erst am 12. Mai beendete Guo eine Crowdfunding Kampagne bei der er 14 Prozent auf 3.500 geschürfte Bitcoins bot.

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Seither postet Guo regelmäßig Bilder der Chinesischer Bitcoin-Mine- u.a. auch Bilder der Ether Mining Rigs bestehend aus Hunderten von Grafikkarten.

Mit den ersten Ethereum-Mining Tests scheint Guo nicht alleine zu stehen. Zumindest loten auch andere Größen der Branche, neben Bitcoin, die Gewässer des Ether-Minings aus.

Ether-Mining erfreut sich wachsender Beliebtheit

Die vielen Jahre des Bitcoin-Mining sind mit einer technischen Revolution gleichzusetzen. Alles begann vor einigen Jahren mit dem CPU Mining. Damals noch war es möglich mit dem heimischen Computer mehrere Bitcoins an einem einzigen Tag zu errechnen (schürfen). Heute würde dieser Prozess mit der CPU Monate oder gar Jahre dauern. Nach dem CPU Mining wurde das GPU Mining mittels Grafikkarten immer populärer. Aber auch diese Rechenleistung war nach “kurzer” Zeit nicht ausreichend und es begann die Ära des ASIC Mining. Hier ist die Entwicklung unaufhaltsam und Bedarf einem ständigen Update der Hardware Kompetenten.

Transaktionen des Ethereum Netzwerks werden derzeit noch mittels GPU Power errechnet und transferiert. Genauso wie beim Bitcoin-Mining gibt es Mining-Pools in denen die Rechenkraft gebündelt wird um somit schneller die heiss begehrten Blocks zu finden. Hier gibt es langfristige Pläne für eine Proof-of-Stake Methode um einen Konsens in der Transaktionshistorie zu erzielen.

Auch andere Miner haben ihre Pläne zum Minen von ETH bekannt gegeben. Darunter der chinesische F2Pool, der Daten von Blockchain.info zufolge innerhalb der letzten 24 Stunden die meisten Bitcoins generiert hat, und der in Virginia ansässige Mining Pool BTCS. BTCS kündigte bereits im März ein Pilotprojekt für das Minen von Ether (ETH) an.

Ethstats zufolge generiert das Ethereum Netzwerk derzeit eine Hashrate von 2,8 Terahashes pro Sekunde.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung via CoinDesk

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