Rekord-Allzeithoch Bitcoin-Kurs (BTC) explodiert über 28.000 USD-Marke – Nächstes Ziel 30.000 USD
Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Bitcoin on Fire

Quelle: Shutterstock

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Was gerade bei dem Bitcoin-Kurs (BTC) abgeht, hat man seit dem Krypto-Hype Ende 2017 nicht mehr erlebt. Der Preis eines Bitcoin erklimmt fast stündlich ein neues Rekord-Allzeithoch und notiert aktuell bei 28.250 US-Dollar. Auf Wochensicht steht der Kurs damit bei einem Plus von über 17 Prozent. Warum es aktuell kein Halten mehr gibt und weshalb auch die 30.000 US-Dollar-Marke schnell erreicht werden könnte.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) lässt alle anderen Kryptowährungen alt aussehen. In kein anderes digitales Asset fließt soviel frisches Kapital wie in das digitale Gold. Mit einer Marktkapitalisierung von über einer halben Billionen US-Dollar erreicht Bitcoin eine schwindelerregende Höhe. Zum Vergleich: Wäre Bitcoin eine Nation, und man würde seine Marktkapitalisierung mit dem BIP gleichsetzen, dann wäre es aktuell an 26. Stelle. Beispielsweise wäre Österreich mit einem BIP von 446 Milliarden US-Dollar nicht so stark kapitalisiert wie Bitcoin.

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Warum steigt der Bitcoin-Kurs (BTC) unaufhaltsam?

Der Grund, warum der Bitcoin-Kurs nicht mehr zu halten ist, ist simpel. Wie wir bereits öfter erläutert haben, steigen nun institutionelle Investoren in den Markt ein. Das “Big Money”, also Hedgefonds, Versicherungen, Family Offices etc. Die Wahrnehmung hat sich dabei um 180 Grad gewendet. Wurde Bitcoin bislang eher als Spekulation wahrgenommen, gilt inzwischen unter den Anlageprofis, dass es ein Risiko ist, kein Bitcoin im Portfolio zu haben.

Wie auch im traditionellen Finanzsektor bestimmen diese professionellen Player wie sich die Kurse entwickeln. So hat nicht nur der Nasdaq-Konzern Microstrategy für weitere 650 Millionen US-Dollar Bitcoin gekauft, wie der CEO Michael Saylor am 21. Dezember via Twitter bekanntgab, sondern auch mehrere traditionelle Investmenthäuser.

Bitcoin-Nachfrage ist nicht zu stoppen

Ganz gleich, ob der amerikanische Versicherer MassMutual (BTC-Investment: 100 Millionen US-Dollar), der Hedgefonds Guggenheim (BTC-Investment: 500 Millionen US-Dollar) oder zuletzt diese Woche der Nachkauf vom Krypto-Vermögensverwalter Grayscale (BTC-Nachkauf: 542 Millionen US-Dollar): praktisch täglich kaufen institutionelle Investoren auf der ganzen Welt die Bitcoin-Bestände leer. Das knappe Angebot und die steigende Nachfrage führen zu einem Bitcoin-Kurs, der aktuell nur eine Richtung kennt.

Die Privatinvestoren spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. Aus diesem Grund performt Bitcoin auch die meisten anderen Kryptowährungen aus, weil das Big Money primär in Bitcoin fließt und nicht in kleine Kryptowährungen. Dies zeigt sich auch an der stark gestiegenen Bitcoin-Marktdominanz, die aktuell bei über 70 Prozent liegt.

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Anlagenotstand und Inflationserwartungen verstärken Bitcoin-Momentum

Verstärkt wird die Flucht in Bitcoin durch den herrschenden Anlagenotstand. So gibt es durch die massiven Geldmengenausweitungen der Europäischen Zentralbank (EZB) praktisch keine positiven Zinsen mehr auf Euro-Staatsanleihen. Selbst eine zehnjährige Staatsanleihe auf das hochverschuldete Portugal bedeutet Negativzinsen für die Anleger.

Eine Umkehr der ultra-lockeren Geldpolitik ist nicht in Sicht, da diese die Stabilität des gesamten Euroraumes massiv gefährden würde. Dass es zukünftig neben der bereits herrschenden Vermögens-Inflation auch zu einer realwirtschaftlichen Inflation kommt, wird immer wahrscheinlicher. Die EZB ist damit eine der größten makroökonomischen Unterstützungsfaktoren für den Bitcoin-Kurs.

Bitcoin-Kurs (BTC) bald bei 30.000 US-Dollar?

Natürlich kann niemand genau vorhersagen, wann Bitcoin die 30.000 US-Dollar-Marke erreicht, doch könnte dies sehr schnell gehen. In der aktuellen Geschwindigkeit sogar noch dieses Jahr. Auf der anderen Seite muss man aber auch konstatieren, dass der Markt vollkommen überhitzt ist. Eine gesunde Konsolidierung, bei der der Bitcoin-Kurs auch mal 20 – 30 Prozent nachgibt, ist absolut im Bereich des Möglichen. Diese dürfte allerdings nur für eine gewisse Zeit anhalten, da es kein Geheimwissen ist, dass das Geld vieler institutioneller Investoren erst noch in 2021 kommen wird. Für Unterstützung ist also gesorgt.

Bitcoin hat mit der Jahresendrallye ein deutliches Zeichen gesetzt: Die Kryptowährung, die einst nur Geeks und Nerds zugeschrieben wurde, ist erwachsen geworden und findet ihren Weg in den institutionellen Sektor mit einer breiten Massenakzeptanz. Was aber sind die Themen, die neben der reinen Bitcoin-Kursentwicklung 2021 auf der Agenda stehen? Was untermauert die jüngste Kursrallye und welche Hürden gibt es für Bitcoin und den Kryptosektor zu meistern? Welche Krypto- und Blockchain Trends (auch abseits von Bitcoin) werden das Jahr 2021 bestimmen? Wir haben euch die Top Trends für das Jahr 2021 in der aktuellen Dezember-Ausgabe vom Kryptokompass Magazin zusammenfasst.


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