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Bitcoin aktuell Bitcoin im Jahre des Bären: Wann ist der Boden erreicht?

So mancher Kursindikator deutet auf Bodenbildung bei Bitcoin hin. Doch noch ist Vorsicht geboten.

David Scheider
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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Bitcoin taucht auf

Beitragsbild: Shutterstock

| Wie lange ist Bitcoin noch auf Tauchstation?

Für viele Neu-Bitcoiner war der jüngste Einbruch des Sektors ein Novum. Viele machen also erstmals Bekanntschaft mit der berüchtigten Kursvolatilität Doch auch verglichen mit vergangenen Bärenmärkten ist der aktuelle Abwärtstrend alles andere als ein Zuckerschlecken. Im Gegenteil, wie die Marktanalysten von Glassnode jüngst resümieren, spricht viel für einen Abverkauf historischen Ausmaßes.

Nimmt man etwa das erste lokale Top des letzten Bullenmarktes zum Maßstab, befindet sich die Kryptowährung bereits seit 435 Tagen auf Talfahrt. Damit wäre es der längste Bärenmarkt in der Geschichte des digitalen Goldes, so die Analysten.

Talfahrt auf Abwegen. Quelle: Glassnode.

Mayer Multiple auf Rekordtief

Der Mayer Multiple gilt unter Marktbeobachtern als solide Chartmarke, um deutlich über- oder unterbewertete Märkte zu identifizieren. Der Wert ergibt sich, indem man den aktuellen Kurs durch den gleitenden 200-Tagesdurchschnitt teilt. In der Geschichte von Bitcoin gab es lediglich vier Beispiele für einen Mayer Multiple unter 0,5 (siehe Grafik).

Mittelbar war jede dieser Situationen ein Bodenindikator und markierte den Beginn eines neuen Bullenmarktes. Stand jetzt liegt der Mayer Multiple bei 0,55 und ist damit auf absolutem Kapitulations-Niveau.

Hat schon häufiger den Boden markiert: Der Mayer Multiple. Quelle: Glassnode, eigene Montage.

Bodensignal sendet auch der MVRV aus. Dabei handelt es sich um das Verhältnis von realisierter Marktkapitalisierung und der klassischen Market Cap. Die realisierte Marktkapitalisierung ergibt sich, indem man den Wert aller Coins zum Zeitpunkt ihrer letzten Bewegung addiert. Sie spiegelt so den in Bitcoin “gespeicherten” Wert wider. Liegt der Quotient unter einem Wert von 1, gilt Bitcoin als unterbewertet. Zum Zeitpunkt des Schreibens beträgt der MVRV 0,93. Damit kann man das digitale Gold als unterbewertet bezeichnen.

Bitcoin taucht in Kaufterritorium ein. Quelle: Cryptoquant.

Das makroökonomische Umfeld ist aber immer noch von Unsicherheit geprägt. So sind die Querelen rund um den Lending-Dienst Celsius immer noch nicht geklärt. Sollte Celsius pleitegehen, dürften weitere Abverkäufe folgen. Es ist also weiterhin Vorsicht geboten.

Disclaimer: Die hier dargestellten Analysen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie geben lediglich die Meinung des Redakteurs wider.

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