Das sagt die Datenlage Bitcoin: Großteil der Investoren ist im Gewinn

Ein Großteil der Bitcoin-Investoren im profitablen Bereich. So kannst du die Statistik für dich nutzen.

David Scheider
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Beitragsbild: Shutterstock

| Liegt gut im Saft: Bitcoin

Man glaubt es kaum: Dank einer Rendite von 100 Prozent in den letzten 365 Tagen sitzt ein Großteil der BTC-Anleger:innen auf grünen Portfolios. Nur Investor:innen, die im Zeitraum um das Allzeithoch Mitte März eingestiegen sind, hat die jüngste Kurskorrektur auf dem falschen Fuß erwischt. Laut Daten von The Block befinden sich dennoch 89,4 Prozent der Anlegerinnen und Anleger mit ihrem BTC-Investment im Plus.

Das ist nicht weiter verwunderlich. Schließlich handelt Bitcoin trotz seines Seitwärtstrends nach wie vor lediglich 17 Prozent unter seinem Allzeithoch. Die derzeitige Abkühlung kann man unterdessen als eine notwendige Korrektur in einem vormals überhitzten Marktumfeld ansehen.

Denn wenn nahezu alle Menschen, die jemals in BTC investiert haben, im Profit sind, wird eine Gewinnmitnahme immer wahrscheinlicher. Während des Allzeithochs Mitte März ist genau das passiert, wie Daten von Glassnode zeigen.

Wenn nahezu 100 Prozent aller Investorinnen und Investoren im Gewinn sind, ist Obacht geboten. Quelle: Glassnode

Tatsächlich sind derlei Statistiken aber mit Vorsicht zu genießen. Die Anzahl der Menschen, die im Profit sind, lässt sich gar nicht so leicht taxieren. Schließlich sind im Bitcoin-Netzwerk lediglich UTXOs und Adressen einsehbar. Die Schwierigkeit besteht darin, die Adressen zu clustern und somit Personen oder Institutionen zuzuordnen. Denn: Einzelnen Personen können mehrere Adressen kontrollieren und einzelne Adressen können die Coins mehrerer Personen halten (beispielsweise Exchanges wie Coinbase).

Datendienste wie The Block und Glassnode nutzen deshalb statistische Clustering-Mechanismen. Herauskommen aber nur Ergebnisse, die als Näherungswert begriffen werden können.

Bitcoin: Wie geht es weiter?

Mit Blick auf die makroökonomische Gemengelage hält sich Bitcoin derzeit noch recht solide. Denn hohe Zinsen sowie steigende Rezessionsängste aus den USA üben seit geraumer Zeit ordentlich Druck auf Cashflowlose Assets wie Bitcoin aus.

Wieso am Horizont aber Besserung in Sicht sein könnte, lest ihr in unserem neuen Bitcoin Report.

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