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Binance weiter auf Expansionskurs – mit Fiat-zu-Krypto-Börsen

Der Expansionskurs einer der größten Kryptobörsen findet kein Ende. So wurde nun bekannt, dass Binance plant, innerhalb von 12 Monaten Niederlassungen auf fünf Kontinenten zu eröffnen. Obwohl das Unternehmen in erster Linie für den Krypto-zu-Krypto-Handel bekannt ist, soll mit den neuen Standorten ein anderer Ansatz verfolgt werden. Entsprechend will sich Binance-CEO Changpeng Zhao verstärkt dem Fiat-zu-Krypto-Handel widmen.

Tanja Giese
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Beitragsbild: shutterstock, PR

Binance-CEO Changpeng Zhao verkündete auf der Krypto- und Blockchain-Messe Consensus, die vom 19. bis 20. September in Singapur stattfand, weitere Expansionspläne seiner Kryptobörse. Nachdem Binance in diesem Jahr bereits neue Standorte in Malta, Uganda und Liechtenstein eröffnet hat, sollen noch weitere Standorte erschlossen werden. Allerdings werde sich die Börse dabei auf den Fiat-zu-Krypto-Handel konzentrieren.

Fünf Kontinente in 12 Monaten

Mit fünf bis zehn Fiat-zu-Krypto-Börsen verteilt auf fünf Kontinenten will Binance ihren Expansionskurs innerhalb der nächsten zwölf Monate weiterverfolgen. Erst am 18. September startete ein entsprechender Betatest in Singapur wie Zhao drei Tage zuvor „versehentlich“ verriet:

Die Motivation dahinter erklärt Zhao damit, dass die Marktkapitalisierung im Kryptomarkt immer noch deutlich niedriger sei als bei traditionellen Finanzinstrumenten:

„Fiat ist immer noch da, wo das ganze Geld ist. … Und wir müssen dieses Tor öffnen.“

Hierfür plant Binance, weiterhin mit kleineren Ländern wie Malta zusammenzuarbeiten, da diese deutlich effizienter reagieren können:

„Du bekommst Zugang zu hochrangigen Regierungsbeamten und sie reagieren auf deine Fragen direkter und effizienter. […] Und sie schätzen die Investitionen, die du in die lokale Wirtschaft bringst.“

Allerdings merkte der Binance-CEO an, dass die Einführung von Fiat-zu-Krypto-Börsen aufgrund der Prozesse bei der Zusammenarbeit mit Banken und Aufsichtsbehörden erheblich schwieriger sein könnte als bei reinen Kryptobörsen. Dennoch hoffe er, bereits in wenigen Monaten eine voll funktionsfähige Fiat-zu-Krypto-Börse eröffnen zu können. Dies solle aber keine totale Kehrtwende vom reinen Kryptohandel bedeuten. Nach wie vor wolle Zhao eine dezentralisierte Kryptobörse aufbauen, „wenn die Technologie reift“.

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