Aufwind für den Bitcoin-Kurs? Bakkt bringt BTC zu Starbucks
Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Bakkt bringt Bitcoin zu Starbucks

Quelle: Shutterstock

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BTC-Futures-Anbieter Bakkt will die Kryptowährung zu Starbucks bringen. Die dadurch mögliche Mainstream-Adaption könnte dem Bitcoin-Kurs einen gehörigen Schub verleihen. Entsprechende Lösungen gibt es bereits. Bakkt verfolgt jedoch einen etwas abweichenden Ansatz.

Spätestens seit vergangenem Freitag, dem 25. Oktober, befindet sich der Bitcoin-Kurs im Aufwind. Mit einem 7-Tages-Plus von knapp 15 Prozent liegt die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung aktuell bei 9.500 US-Dollar. Als ein möglicher Kurstreiber werden Nachrichten aus China gehandelt.


Doch damit der Bitcoin-Kurs neue Höchstwerte erklimmen kann, braucht es eine nachhaltige Entwicklung des Bitcoin-Ökosystems. Die Verbreitung von Kryptowährungen unter den Massen, die sogenannte Mainstream-Adaption, wird hier oft als möglicher Kurstreiber gehandelt. Geht es nach dem US-Unternehmen Bakkt, könnte hier im kommenden Jahr ein Schritt nach vorne gelingen. Denn Bakkt plant, Bitcoin zu Starbucks zu bringen.

Bakkt will BTC zu Starbucks bringen

Wie man einer Mitteilung des Unternehmens entnehmen kann, plant Bakkt im kommenden Jahr den Launch einer „Consumer App“. Diese soll Bitcoin massenkompatibel machen, als ersten Partner konnte das Unternehmen dafür offenbar die Kaffeehauskette Starbucks gewinnen.

Um Bitcoin unter das Volk zu mischen, arbeitet Bakkt laut eigenen Angaben derzeit an vier Baustellen:

  • (technologische) Infrastruktur für digitale Assets: Hier soll die notwendige Grundlage für den sicheren Umgang mit Kryptowährungen entstehen.
  • Zugang zu den Märkten: Durch die Consumer App, die Bakkt gemeinsam mit Starbucks testen wird, sollen mehr Menschen den Umgang mit Bitcoin pflegen.
  • Kontrollmechanismen: Bakkt verspricht eine übersichtliche Infrastruktur, damit Konsumenten und Unternehmen den Überblick über ihre Assets behalten.
  • Vertrauensbasis schaffen: Durch obige Punkte sollen etwaige Sicherheitsbedenken bezüglich des Umgangs mit Kryptowährungen entkräftigt werden.

Kurzum: Bakkt arbeitet daran, die Kryptowährung mainstreamtauglich zu machen – das kann sich auch auf den Bitcoin-Kurs auswirken. Davon muss die breite Masse jedoch nicht zwingend etwas mitbekommen – man muss die Technologie nicht verstehen, um sie zu nutzen:

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Es wird oft gesagt, dass digitale Assets erfolgreich sein werden, wenn die Verbraucher nicht an die ihnen zugrundeliegende Technologie denken müssen,

schreibt Mike Plandina, Chief Produkt Officer von Bakkt, in der Mitteilung.

BTC für die breite Masse: Was das für den Bitcoin-Kurs bedeutet

BTC auch für Zahlungen im Alltag tauglich zu machen, wird gemeinhin als vielversprechender Treiber für den Bitcoin-Kurs verstanden. Hier sei vor allem an die deflationäre Struktur der Kryptowährung verwiesen – die maximale Menge an BTC ist auf 21 Millionen limitiert. Wenn durch eine Massenadaption die Nachfrage nach Bitcoin steigen sollte, hätte das also auch einen Einfluss auf den Kurs – das Angebot ist schließlich begrenzt.

Ein weiterer möglicher Treiber für den Bitcoin-Kurs bildet etwa das im Mai nächsten Jahres anstehende Halving, das eine Halbierung der Belohnug für die „Schürfer“ der Kryptowährung bedeutet. Darüber hinaus können geopolitische Spannungen wie etwa der Handelskrieg zwischen den USA und China den Kursverlauf von Bitcoin positiv beeinflussen. Auch politische Spannungen wie der brodelnde Brexit oder eine drohende Rezession der Weltwirtschaft werden mitunter als Bitcoin-Kurs-Treiber gehandelt.

Bestehende Lösungen für BTC-Zahlungen bei Starbucks

Entsprechende Lösungen gibt es etwa mit der Fold App bereits. Mit BTC bei Starbucks bezahlen funktioniert auch über die App Flexa. Hier gibt es jedoch einen wichtigen Unterschied – die jeweiligen Zahlungsanbieter dienen hier lediglich als Mittelsmänner, die die Zahlung zwischen Händler und Konsumenten vermitteln.

Bakkt hingegen will Starbucks als direkten Partner miteinbeziehen. Darüber hinaus setzen beide Apps eine gewisse Vorkenntnis und die Willigkeit voraus, auch mit Bitcoin zu bezahlen. Die Consumer App aus dem Hause Bakkt hingegen setzt darauf, die Technologie im Hintergrund zu verwenden – Konsumenten müssen davon nichts mitbekommen.

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