Atomuhr und Blockchain ermöglichen Zeitstempel in Nanosekunden

Eine Gruppe von Wissenschaftlern des National Physical Laboratory, der Toronto Stock Exchange (TMX) und der britischen Unternehmensberatung Z/Yen haben gemeinsam eine Blockchain-Datenbank aufgesetzt, die durch Anschluss an die Atomuhr in der Lage ist, Zeitstempel in Nanosekunden zu erstellen.

Sven Wagenknecht
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Dadurch soll der Wertpapierhandel, bedingt durch hochpräzise Zeitstempel, noch genauer dokumentiert werden können. Das “Atomic Ledger”-Projekt hat bereits über 20 Millionen Transaktionen in der Universal Time (UTC) von Atomuhren erfasst. Grundlage dafür war ein 3-stündiger Handel über das ChainZy Distributed Ledger System.

Bei diesem 3-stündigen Handel wurden die Daten zu Kauf- und Verkaufsordern der TMX mit einem Zeitstempel versehen und auf der Distributed Ledger von ChainZY eingetragen. Ausgewertet werden sollen die Ergebnisse von dem Strathclydes Centure of Financial Regulation and Innovation.

Auslöser für das Forschungsprojekt sind neue EU-Richtlinien, die höhere Anforderungen an Zeitstempel im Hochfrequenzhandel stellen. Die EU-Richtlinien sollen am 3. Januar 2018 in Kraft treten und eine genauere Synchronisierung zwischen Markteilnehmern bzw. dessen Servern einfordern. Gerade im Hochfrequenzhandel können bereits Millisekunden über Milliarden entscheiden, entsprechend wichtig ist hier eine präzise Zeiterfassung.

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