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Marktupdate Mit Trippelschritten aus der Akkumulationsphase: Wann kommt der Bitcoin-Ausbruch?

Ist es die Ruhe vor dem Sturm? Seit Wochen verengt sich der Bitcoin-Handelskanal – und deutet einen bevorstehenden Ausbruch an.

David Scheider
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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Ein Eichhörnchen hodlt einen Bitcoin

Quelle: Shutterstock

Der Seitwärtstrend am Krypto-Markt setzt sich fort. Auch am heutigen Dienstag, den 13. Juli, ist kein signifikanter Kursausbruch in die eine oder andere Richtung zu vermelden. So notiert Bitcoin (BTC) per Tagesvergleich lediglich 1,1 Prozent im Minus – ein ganzer Coin ist aktuell für 32.900 US-Dollar (USD) zu haben.

Der BTC-Kurs im Wochenchart.

Auch am Altcoin-Markt deutet sich keine Trendumkehr an: Ethereum (ETH) notiert heute bei 1.990 USD und Binance Coin (BNB) bei 310 USD. Beide Coins stehen damit im Vergleich zu gestern 1,7 Prozent im Minus. Größter Verlierer in der Riege der Top-10-Coins ist Polkadot (DOT). Mit 14,52 USD liegt der Proof-of-Stake-Coin 2,2 Prozent im roten Bereich.

Verglichen mit dem Gesamtmarkt ist das allerdings noch glimpflich. Denn insgesamt verliert der Krypto-Markt auf Tagessicht satte 4,7 Prozent an Boden und ist zu Redaktionsschluss 1,4 Billionen USD wert.

Bitcoin-Trendkanal wird enger – steht der Ausbruch bevor?

Für Bitcoin sind die letzten Monate auffällig unauffällig verlaufen. Schließlich notiert BTC bereits Mitte Mai im Kanal zwischen 30.000 und 40.000 USD – und das mit einer Tendenz zu abnehmender Volatilität. So lag die Schwankungsbreite der Kryptowährung Nr. 1 zuletzt bei 4,17 Prozent. Zum Vergleich: Noch im Juni lag die Volatilität bei 6,2 Prozent.

Der Handelskanal, in dem sich Bitcoin bewegt, wird damit immer enger; so mancher Analyst sieht darin bereits Vorzeichen eines baldigen Ausbruchs am Krypto-Markt. Laut On-chain-Analyst @therationalroot befindet sich Bitcoin in einer Akkumulationsphase, die den nächsten Ausbruch einleiten wird. Diese sei bereits “zur Hälfe geschafft”.

Hash Rate’s coming home

Auch für Glassnode ist es die Ruhe vor dem Sturm. Neben den immer engeren Handelskanälen am Markt ist vor allem die Erholung am Mining-Markt ein Lichtblick. So könnte bis zu 29 Prozent der Hash Rate, die durch den China-Exodus abgeschaltet war, wieder im Netzwerk sein.

Mining Hash Rate. Quelle: Glassnode

Auch in Sachen Exchange-Netflow ist der Trend tendenziell bullish. So gibt es seit Ende Juni wieder einen Netto-Abfluss der BTC-Liquidität von den Exchanges. In anderen Worten: Der Markt trocknet aus. Geht dem Markt das Angebot an BTC aus, müsste sich auf kurz oder lang der Kurs anpassen.

Bitcoin Exchange Netflow. Quelle: Glassnode

Einen Ausbruch gibt es indes an anderer Stelle zu vermelden: Das Lightning-Netzwerk gedeiht prächtig und verzeichnet jüngst starkes Wachstum. In den letzten sechs Tagen stieg die Kapazität in Bitcoins Second-Layer-Netzwerk um 100 Coins.

Nicht enthalten ist die Kapazität privater Lightning Channels; der tatsächliche Wert dürfte 1.800 Coins also weit übersteigen.

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