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Bitcoin, ETFs und Co. Was hältst du von Krypto, Thomas Kehl?

Thomas Kehl ist das Gesicht vom größten Finanz-­YouTube-Kanal Deutschlands: Finanzfluss. Zusammen mit seinem Mitgründer Arno Krieger hat Thomas im Jahr 2016 angefangen, Videos zu drehen, in denen er sachlich und leicht verständlich die Finanzwelt erklärt. Wir haben ihn nach Kryptowährungen gefragt.

Sven Wagenknecht
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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Thomas Kehl

Beitragsbild: BTC-ECHO/Rene Wensel

| Thomas Kehl von Finanzfluss im Eingangsbereich der BTC-ECHO-Redaktion in Berlin Mitte. Er diskutiert mit Chefredakteur Sven Wagenknecht.

Mittlerweile hat Finanzfluss die eine Million Follower geknackt. Der ehemalige Investmentbanker ist aber auch im analogen Bildungswesen höchst erfolgreich. Mit seinem Spiegelbestseller “Das einzige Buch, das du über Finanzen lesen solltest” verteidigte er für mehrere Wochen die Poleposition.

Warum es Kryptowährungen nicht in sein Buch geschafft haben, wie sein persönliches Verhältnis zu Bitcoin ist und wie sein persönliches Krypto-Portfolio ausschaut, hat er uns im persönlichen Interview verraten.

Du betreibst deinen YouTube-Finanzkanal schon seit sechs Jahren. Was hat sich für dich in dieser Zeit am meisten in der Finanzwelt geändert?

Thomas Kehl: Ich finde, dass die Finanzwelt viel zugänglicher geworden ist. Damals waren die Ordergebühren noch recht hoch und auch die Erstellung eines Brokerkontos war in Teilen recht umständlich und papierlastig. Heute lädt man einfach eine App auf sein Smartphone und kann nach wenigen digitalen Anmeldeschritten loslegen. Diese einfache Bedienbarkeit und die damit einhergehende Absenkung von Hürden sind schon ein sehr positiver Trend.

Nun trägt dein Buch den Titel “Das einzige Buch, das du über Finanzen lesen solltest”. Wie passt es da zusammen, dass Kryptowährungen nicht drin vorkommen? Hast du da doch etwas vergessen?

Thomas Kehl: Ja (lacht), dafür muss ich mich in der Tat öfter rechtfertigen. Wir haben uns auch die Frage gestellt, ob wir Bitcoin mit reinnehmen sollen. Letztlich haben wir uns aber dagegen entschieden, da wir eben aus dem traditionellen Finanzsektor kommen und dort auch unsere Stärke liegt und weniger bei den vielen Kryptowährungen. Unser Ziel war es, die Basics des Finanzmarktes, wie “Was sind Aktien?” oder “Wie funktioniert eine Börse?”, zu erklären. Und für dieses grundlegende Finanzmarkt-Know-how sind Kryptowährungen nun mal kein Muss. Auch ist das Risiko für Neueinsteiger verglichen mit breit gestreuten Aktienportfolios recht hoch, also nur bedingt für jeden Anlegertyp geeignet. Wer weiß, vielleicht gibt es aber auch in Zukunft noch ein Buch von uns, wo Krypto auch drin vorkommt.

Immer mehr traditionelle Finanzdienstleister und Banken interessieren sich für Krypto-Dienstleistungen. Was, glaubst du, ist ihre Motivation?

Thomas Kehl: Ich denke, dass sie aufgrund der Kundennachfrage viel Geld als Finanzintermediär verdienen können. Im Krypto-Bereich hast du Spreads, die im Aktiensektor undenkbar wären. Während ein Spread von einem Prozent bei Kryptowährungen vollkommen normal ist, wäre dies für den Handel von Blue-Chip-Aktien viel zu teuer.

Disclaimer: Das vollständige Interview mit Thomas von Finanzfluss wurde erstmals in der Aprilausgabe des BTC-ECHO Magazins veröffentlicht. Hier entlang zum Shop.

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