Hoffnung für Geschädigte New Yorker Investor will Quadriga-Ansprüche kaufen

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Quadriga (Symbolbild)

Quelle: Shutterstock

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Das New Yorker Investment-Unternehmen Argo Partners bekundet Interesse an ausstehenden Forderungen an der insolventen Bitcoin-Börse QuadrigaCX. Die Hintergründe zum Tod des Gründers sind nach wie vor ungeklärt.

Es ist ein Silberstreif am Horizont. Geprellte Kunden der kanadischen Bitcoin-Börse Quadriga CX könnten ihre Ansprüche schneller geltend machen als bisher angenommen. Denn wie das Branchenmagazin Coindesk berichtet, stellt Argo Partners, ein Finanzdienstleister, der auf den Aufkauf faule Kredite spezialisiert ist, geprellten Kunden den Kauf von Ansprüchen in Aussicht. Damit könnten Geschädigte Kunden schneller an ausstehende Forderungen gelangen, als wenn sie bis zum Ende des laufenden Insolvenzverfahrens warten.

In dem Verfahren hatte das Gericht in Nova Scotia die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) als Insolvenzverwalterin betraut. Ersten Ergebnissen zufolge soll Quadriga bis zu 28 Millionen US-Dollar an Eigenkapital besitzen. Dazu kommt ein Millionenvermögen aus dem Privatbesitz des verstorbenen Geschäftsführers Jerry Cotten, das aktuell noch im Besitz von dessen Witwe Jennifer Robertson ist. Bereits 2019 sagte Robertson indes die Liquidation von neun Millionen US-Dollar aus dem Nachlass ihres verstorbenen Ehemannes zu.

In Krypto-Kreisen kein unbeschriebenes Blatt

Auf ihrer Website werben Argo Partners bereits mit dem Ankauf der Ansprüche; Gläubiger können sich direkt für eine Quotierung bewerben.

Argo Partners ist derzeit am Ankauf von Gläubigerforderungen im QuadrigaCX-Fall interessiert.


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Gläubiger stehen nun vor einer schweren Entscheidung. Schließlich ist der Ausgang des Insolvenzverfahrens freilich nicht gewiss. Wer aber vorschnell Ansprüche an Dritte abtritt, kann sich von der vollständigen Auszahlung jedoch verabschieden. Denn der Ankauf von faulen Papieren stellt auch für Argo ein enormes Risiko dar – mit entsprechenden Abschlägen müssen Gläubiger beim Verkauf der Forderungen rechnen.

Bei Argo Partners handelt es sich um einen so genannten Vaulture Investor, zu Deutsch etwa „Geier-Investor“. Neben schuldrechtlichen Ansprüchen etwa an Target Canada war Argo auch an Forderungen von Gläubigern der gefallenen Bitcoin-Börse Mt.Gox interessiert.

Hintergründe zu Quadriga-Untergang noch immer ungeklärt

Es ist nach wie vor unklar, wie es überhaupt zur Pleite der kanadischen Bitcoin-Börse kommen konnte. Wie BTC-ECHO bereits berichtet hatte, gilt der ehemalige Geschäftsführer der Exchange als tot. Er soll während eines Indien-Aufenthalts Anfang 2019 an den Folgen von Morbus Crohn gestorben sein. Da er als einziger das Passwort zu den Wallets hatte, ist das darauf auferlegte Krypto-Vermögen von bis zu 140 Millionen US-Dollar seither unzugänglich.

Aufgrund der mysteriösen Begleitumstände und der verschollenen Millionensumme ranken sich seit geraumer Zeit eine Vielzahl von Theorien um den Fall. Auf Reddit wird etwa diskutiert, ob Cotten seinen Tod nur vorgetäuscht hatte, um aus dem Ruder gelaufenen Einlassungen mit kriminellen Strukturen zu entgehen.

Ob diese Schauergeschichte etwas mit der Wahrheit gemein hat, könnte sich in den nächsten Wochen zeigen: Anwälte der Geschädigten verlangen die Exhumierung von Cottens Leichnam.


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