New York Times sucht Blockchain-Experten – oder doch nicht?

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New York Times sucht Blockchain-Experten – oder doch nicht?

Der US-amerikanische Nachrichtendienst New York Times hat in verschiedenen Jobportalen nach erfahrenen Blockchain-Entwicklern gesucht. Kurz nach der Veröffentlichung der Stellenanzeige erschien die gesuchte Position jedoch bereits als nicht mehr verfügbar.

Blockchain und Kryptowährungen sind Themen, die die New York Times seit Jahren immer wieder in ihren Artikeln und Kommentaren behandelt. Einer der führenden Journalisten der Zeitung, Nathaniel Popper, ist selbst Autor des Bestsellers „Digital Gold: Bitcoin and the Inside Story of the Misfits and Millionaires Trying to Reinvent Money“ (zu Deutsch: Digitales Gold: Bitcoin und die Insidergeschichte der Außenseiter und Millionäre, die versuchen, das Geld neu zu erfinden“). Entsprechend positiv lesen sich die Beiträge zur Blockchain-Technologie. Diese bejahende Grundstimmung hat sich nun in einer Stellenanzeige der New York Times widergespiegelt. Darin suchte sie nach erfahrenden Blockchain-Entwicklern.

„Dieses Stellenangebot ist nicht mehr verfügbar“

Am 13. März hatte die New York Times ein Jobangebot auf verschiedenen Portalen veröffentlicht, das an Blockchain-Experten adressiert war. Die Position des „Lead, Blockchain Exploration“ sollte innerhalb der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Unternehmens besetzt werden und für die Planung und Erstellung eines blockchainbasierten Proof of Concept für Nachrichtenverlage verantwortlich sein. Was sich dahinter genau verbergen sollte, kann man nur erahnen. Wie der Stellenanzeige aber weiter entnommen werden kann, sollte das geplante Projekt zudem weitere Nachrichtenorganisationen, Hochschulen und Social-Media-Unternehmen einbeziehen.

Die Kandidaten sollten bereits „etablierte Erfolge bei der Anwendung neuer Technologien in der Praxis“ vorweisen können. Auch wünschte sich die New York Times „Erfahrungen in mindestens drei der angegebenen Bereiche: Journalismus, Produkt, Design, Softwareentwicklung, Hardware-Engineering, Benutzerforschung“. Zudem sollten die Bewerber ein tiefes Verständnis dafür haben, wie sich die New York Times in der sich schnell verändernden Medientechnologie-Landschaft positioniert.

Kurze Zeit nach der Veröffentlichung wurde die Stellenanzeige bereits als nicht mehr verfügbar angezeigt. Ob sich in kürzester Zeit bereits genug Kandidaten beworben haben, das Nachrichtenunternehmen seine Pläne geändert hat oder andere Ursachen der rasanten Beendigung der Bewerbersuche zugrunde liegen, ist bislang nicht bekannt.

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