Südkorea Neue Blockchain-basierte Freihandelszone für Cannabis

Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Christian Stede

Christian ist freiberuflicher Journalist. Er ist davon überzeugt, dass die Blockchain-Technologie ein noch ungeahntes Umweltschutz- und Nachhaltigkeitspotenzial bietet.

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In Südkorea wird eine neue Freihandelszone für Hanf-Produkte errichtet. Für die Steuerung der Prozesse kommt eine Blockchain-Plattform zum Einsatz.

Wie das koreanische Nachrichtenportal Newspim meldet, hat die Stadt Andong in der Provinz Gyeongbuk eine Ausschreibung zur Errichtung einer Freihandelszone gewonnen. Das Besondere daran: Dort findet industrieller Hanfanbau statt. Die Steuerung der Prozesse soll über eine Blockchain-basierte Plattform geschehen. 


Wie es auf Newspim weiter heißt, hat der Gouverneur der Provinz Gyeongbuk, Lee Chul-woo, eine Pressekonferenz abgehalten. Dort hat er über die genauen Ziele des Projektes informiert. Laut Lee Chul-woo soll es das Ziel sein, den Handel mit typischen regionalen Erzeugnissen zu stärken. Außerdem komme das Vorhaben der Digitalisierung in der Landwirtschaft zugute. „Das Neue an dieser Freihandelszone ist ihr präziser Industrialisierungsplan für Betäubungsmittel. Dank diesem Plan wird die Region weiter wachsen und zum Erfolg des Unternehmens beitragen“, so Lee.

Für die Umsetzung war allerdings eine Änderung des südkoreanischen Betäubungsmittelgesetzes (BTMG) notwendig. Dieses hatte bereits seit mehr als 70 Jahren Bestand. Nach der Lockerung dieses Gesetzes kann man in der Region um Andong mit der industriellen Cannabis-Produktion beginnen. Zuvor war die industrielle Nutzung zwar auch erlaubt, jedoch nur für Textilien oder Saatgut. Nun ist es möglich, auch für den Biotech- und Medizinsektor zu produzieren.  Allerdings bleiben bestimmte gesetzliche Auflagen natürlich bestehen.

Blockchain-Plattform übernimmt Prozesssteuerung

Die Hanf-Produktion der neuen Freihandelszone wie auch die Lieferkette wird über eine Blockchain-Plattform gesteuert. Um welche es sich dabei handelt, ist zur Zeit noch nicht bekannt. Beobachter gehen davon aus, dass die Plattform dann erst gelauncht wird, wenn die Infrastruktur zur Hanfherstellung komplett fertig ist. Andere Staaten nutzen die Technologie bereits für den Hanfanbau. So gibt es, wie wir bereits berichteten, im US-amerikanischen Bundesstaat Vermont eine über eine Blockchain-Plattform gesteuerte Qualitätskontrolle für Cannabis. 

Die neue Freihandelszone ist nicht das einzige interessante neue Blockchain-Projekt in Südkorea. In Busan gibt es Pläne, eine Plattform für Gesundheitstourismus auf Blockchainbasis zu erstellen. Ein genauer Zeitpunkt für den Launch ist derzeit jedoch noch nicht bekannt. Hinter dieser Initiative steckt laut der koreanischen Zeitung Gyeongnam Ilbo die Busan Bank. Busan ist mit mit gut 3,5 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Südkoreas nach der Hauptstadt Seoul. Das Vorhaben schätzen Beobachter indes als durchaus lukrativ ein. Schließlich erlebt der Medizintourismus derzeit einen Boom auf dem asiatischen Kontinent. 

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