Mt.Gox: Neues System zur Schadensersatzprüfung

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Mt.Gox setzt ein System auf, das es Kunden ermöglicht, ihre verlorenen Assets wiederzuerlangen. Nutzer können von nun an auf der Webseite ein Formular ausfüllen, das ihnen einen Antrag auf die verlorenen Assets ermöglicht.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 10. Juli 2019 04:07 Uhr von Andre Winterberg

Um die Kryptobörse Mt.Gox gab es bereits im Jahr 2014 Probleme. Unbekannte hatten die stattliche Summe von 850.000 Bitcoin entwendet. Die Folge: Das Unternehmen musste Insolvenz anmelden. Mark Karpeles, CEO von Mt.Gox, stand unter Verdacht, die Kryptowährungen selbst entwendet zu haben. Zumindest war es einer der ersten großen Vertrauensbrüche, der Fragen an der Sicherheit der Börsen aufwarf. Schließlich musste sich Mark Karpeles vor Gericht verantworten und daraufhin ins Gefängnis.

Im April dieses Jahres kam es dann zur Veräußerung größerer Mengen an Bitcoin und Bitcoin Cash. Hier kamen erhebliche Zweifel daran auf, welche Intentionen sich hinter der Veräußerung verbargen. Nun jedoch, gut vier Jahre nach den ersten Zwischenfällen, meldet sich Mt.Gox wieder zu Wort. Demnach hat die Börse auf ihrer Website eine Möglichkeit eingerichtet, nach der sich Nutzer für die Wiedererlangung ihrer verlorenen Assets anmelden können:

„Wir kündigen hiermit unser […] Online Rehabilitation Claim System auf der Mt.Gox’s Webseite an, welches Nutzer von Mt.Gox unter anderem dazu berechtigt, ihre Kompensationsansprüche […] prüfen zu lassen. Außerdem beginnen wir unter anderem damit, auch Kompensationsansprüche offline zu akzeptieren – für Nutzer, die ihre Ansprüche nicht online über das System geltend machen können.“


Beim aktuellen Vorgehen handelt es sich um eine Reaktion auf die Anordnung des Tokyo District Court vom 22. Juni 2018. Demnach ordnete das Gericht die Börse dazu an, die Ansprüche der (ehemaligen) Kunden auf Ersatzansprüche zu prüfen. Für weitere Informationen weist Mt.Gox seine Kunden an, die Website regelmäßig zu überprüfen.

Hier gibt es die Möglichkeit, den Antrag auf Schadensersatz zu stellen. Unter dieser Adresse kann man nach Eingabe von Nutzernamen und Passwort seine Wallet überprüfen.

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