Monero-Update: Was kann das neue GUI-Wallet Lithium Luna?

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Monero-Update: Was kann das neue GUI-Wallet Lithium Luna?

Das Monero-Team hat den Sourcecode für die neue offizielle Monero Graphic User Interface Wallet (GUI-Wallet) veröffentlicht. Mit diesem Update rüstet sich Monero für die bevorstehende Hard Fork am 6. April. Jüngst zog die anonyme Kryptowährung Aufmerksamkeit auf sich: Konträr zur dezentralen Mining-Philosophie sollte es bald ASIC-Miner geben. Mit Lithium Luna wappnet sich Monero für diesen Kampf und integriert im gleichen Zug funktionale Neuerungen in das Protokoll.
Geplante Hard Forks

Geplante Hard Forks

Als gemeinschaftlich getriebenes Open-Source-Projekt unterscheidet sich Monero in etlichen Aspekten von anderen Kryptowährungen. Unter anderem wird der Monero-Code zweimal im Jahr signifikant aktualisiert, sodass er nicht mehr rückwärtskompatibel ist (also eine Hard Fork). Dieses Vorgehen erlaubt dem Monero-Projekt daher eine besonders schnelle Weiterentwicklung.

Monero bekommt neue, wichtige Funktionen

Neben den Änderungen am Proof-of-Work, die ASICs unbrauchbar zu machen, erhält Monero außerdem weitere Features. Die größten Neuerungen sind wie folgt:

Multi-Signatur

Eine Multi-Sig-Wallet ist eine digitale Geldbörse, die von mehreren Parteien kontrolliert wird. Eine Multi-Sig-Transaktion erfordert die digitale Signatur mehrerer Parteien, zum Beispiel zwei von möglichen drei. Multi-Sig ermöglicht auch automatisierten Escrow – mit einem Roboter als unabhängige, signierende Partei.

Sub-Adressen

Sub-Adressen sorgen für mehr Undurchsichtigkeit außerhalb der Monero-Blockchain. Wir haben gesehen: Ring-Signature-, RingCT- & Stealth-Adressen verschleiern die Transaktionen auf der Blockchain. Bisher gab es pro Monero-Wallet nur eine Empfangsadresse (aus dieser generiert der Sender eine einmalige Stealth-Adresse). Ist dieselbe Empfangsadresse in zwei verschiedenen Online-Stores veröffentlicht, verknüpft der tatsächliche Empfänger damit seine wahre Identität. Mit dem Lithium Luna Update können Empfänger unendlich viele (un-)verknüpfbare Sub-Empfangsadressen generieren. Man kann dieselbe Wallet für unterschiedlichste Aktivitäten nutzen und auch außerhalb der Blockchain anonym bleiben. Wie bisher generiert die Monero-Wallet aus einer Empfangsadresse eine einmalige, anonyme Stealth-Adresse.

Fluffy Blocks

Fluffy Blocks ermöglichen das schnellere Synchronisieren der Blockchain. Ein Fluffy Block enthält nur den Block-Header, ein Index an Transaktionen und Transaktionen, die der synchronisierenden Node fehlen. Fluffy Blocks, vorgestellt im September 2017, etablieren sich gegenwärtig zum verbindlichen Standard.

So rüstet man sich für die Hard Fork

Die Downloads für die offizielle Monero-Wallet sind unter www.getmonero.org zu finden. Vor der Installation sollte man die Datei auf Validität kontrollieren. Dieses Vorgehen gewährleistet, dass einem keine korrumpierte Datei untergejubelt wurde. Ist die neue Version installiert, sollte die alte Wallet-Datei automatisch verbunden werden.

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