Euro Exim Bank implementiert Ripple-Standards xRapid und xCurrent

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Euro Exim Bank implementiert Ripple-Standards xRapid und xCurrent

Die Bank Euro Exim will xCurrent implementieren. Die Bank will xCurrent außerdem gemeinsam mit Ripple erweitern, sodass nicht länger lediglich Zahlungsinformationen übermittelt werden.

Wie man dem Online-Magazin Global Trade View entnehmen kann, arbeitet Ripple gemeinsam mit der Euro Exim Bank an einer neuen Möglichkeit, um xCurrent-Transaktionen besser zu nutzen. Dabei soll es sich um eine Erweiterung von xCurrent handeln, die schließlich über die Funktionen von SWIFT hinausgeht.

Dementsprechend arbeite man an der Möglichkeit, Handelsfinanzierungen in xCurrent-Transaktionen zu implementieren:

„[…] Abgesehen von der Zahlungsanweisung, was wäre, wenn wir die Nachricht nutzen, um eine Handelsfinanzierung direkt an eine Gegenpartei übermitteln? Das kann ein Akkreditiv oder eine Erfüllungsgarantie sein. Technisch gesehen sind wir in der Lage, die gesamte Nachricht auf xCurrent zu übertragen“,

erklärt Graham Bright, Head of Compliance and Operations bei der Euro Exim Bank.

System wird zunächst getestet

Um dieses System zu entwickeln, arbeite man zunächst mit einer Test-Gegenpartei zusammen. Das Problem, das sich aktuell stelle, sei, dass xCurrent – übrigens ebenso wie SWIFT – lediglich Zahlungsinformationen versende. Der XRP-Token diene dabei als Brücke zwischen verschiedenen Kunden bzw. Banken. Dabei könne es zu Liquiditätsproblemen kommen – etwa, weil die Banken in ihren sogenannten Nostro-Banken genügend (Fremd-)Währungen aufbewahren müssen, um den Transfer letzten Endes zu gewährleisten.

xCurrent-Lösung geht über SWIFT hinaus


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Die geplante Lösung gehe somit über SWIFT und xCurrent hinaus. Denn, indem Ripple und die Euro Exim Bank den Transaktionen zusätzlich etwa Akkreditive oder Erfüllungsgarantien zufügen wollen, gehen sie über die Übermittlung reiner Zahlungsinformationen hinaus.

Die Testphase startet in Kürze. Hierzu definieren Ripple und Euro Exim gemeinsam mit weiteren Partnern zunächst eine mögliche Struktur von Transaktionen. Die Bank will xRapid außerdem noch im ersten Quartal 2019 implementieren.

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