Marketing-Gag: KFC Kanada akzeptiert Bitcoin

Lars Sobiraj

von Lars Sobiraj

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Lars Sobiraj

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Außerdem bringt Lars Sobiraj seit 2014 an der Kölner Hochschule Fresenius Studenten für Sustainable Marketing & Leadership (M.A.) den Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken bei.

Teilen
kentucky fried chicken bitcoinbucket

Quelle: https://www.facebook.com/KFCCanada/videos/1758453490840478/?business_id=10153271315728619

BTC10,870.29 $ 1.87%

Der kanadische Ableger der Fastfood-Kette Kentucky Fried Chicken (KFC) akzeptiert momentan via BitPay den Bitcoin als Zahlungsmittel. Leider ist das Ganze sehr viel komplizierter, als es sich zunächst anhört. An der Kasse mit einer Kryptowährung bezahlen – exakt so funktioniert der Bezahlvorgang eben leider nicht.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

>

Dummerweise kann man auch in Kanada nicht einfach in eine Filiale gehen, um das gewünschte Menü mittels Bitcoin an der Theke bezahlen. Das Angebot von KFC wurde auf ein einziges Produkt, den Bitcoin Bucket, begrenzt und wird nur kurze Zeit akzeptiert. Den Kübel voller Pommes in Waffelform mit zwei Saucen und Hähnchenstücken kann man nur online bestellen und sich ausschließlich nach Hause liefern lassen. Inklusive Gebühren, Steuern und Lieferkosten kommen so pro Kübel umgerechnet rund 22,76 Euro zusammen. Fünf US-Dollar werden vom Anbieter nur für die neuartige Bezahloption in Rechnung gestellt. Keine billige Angelegenheit also.

Dafür hat man der Person hinter dem Pseudonym Satoshi ein kostenloses Gericht versprochen, sollte sie dem Unternehmen ihre Identität preisgeben. Derzeit verläuft bei KFC Canada der Verkauf ausschließlich über Bitcoin. Via Twitter gab man bekannt, man würde es momentan in Erwägung ziehen, künftig auch andere Kryptowährungen als Zahlungsmittel zu akzeptieren.

Auch wenn die Aktion eigentlich nur ein Witz ist, so kommt sie in den sozialen Netzwerken bis jetzt recht gut an. Bei Facebook wollten bisher immerhin über 166.000 Bitcoin-Fans dieses Posting sehen. Bei Twitter erhielt der Ausgangs-Tweet in den vergangenen 18 Stunden über 5.500 Likes und wurde 3.500 mal weiterverbreitet. Vielleicht lag es ja auch daran, weil man in der Ankündigung zugab, vom Thema Bitcoin eigentlich überhaupt keine Ahnung zu haben. Was soll’s, für die Zubereitung der Hühnchen-Eimer ist dieses Wissen auch gar nicht erforderlich. Entsprechend kritisch fielen manche Kommentare aus. Die Sache mit dem #BitcoinBucket sei wohl nicht viel mehr als eine gelungene Marketing-Aktion, wurde bei Facebook kritisiert. Andere schlugen scherzhaft vor, die Fastfood-Kette doch besser in Kentucky Fried Cryptocurrency (statt Chicken) umzubenennen.


BTC-ECHO


Teilen

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise
BTC-ACADEMY

Kryptowährungen einfach kaufen und verkaufen

Ein Bankkonto, Krypto-Wallets und Trading vereint

  • Einfach, sicher und zuverlässig
  • Kontoeröffnung in nur 5 Minuten
  • Nur 1% Handelsgebühr
  • Made in Germany