Non Fungible Token (NFT) Magic The Gathering lässt grüßen: Reich werden mit Gods Unchained

Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

Am · Lesezeit: 6 Minuten

Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp Giese arbeitet als Chief Analyst für BTC-ECHO und ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner im Discord-Channel von BTC-ECHO und pflegt als Speaker und Interviewer den Austausch mit Startups, Entwicklern und Visionären.

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Zwei Magic-the-Gathering-Spieler im Eifer des Gefechts während einer Partie.

Quelle: Shutterstock

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Spiele müssen kein alberner Zeitvertreib sein, sondern können auch zu einem Investmentcase werden. Spiele wie Magic the Gathering, in welchen Karten für zehntausende von US-Dollar verkauft wurden, machen das vor. Und auch auf NFT-Basis existieren derartige digitale Spiele.

Magic The Gathering für die älteren, Yu-Gi-Oh für die jüngeren Semester: Trading Card Games faszinieren viele Menschen. Vermutlich ist das attraktive die Mischung aus Spiel und Investment-Case: Sollte man wirklich einen Black Lotus aus der Alpha Edition gegen einen Ancestral Recall aus der International Edition tauschen? Hier kommt es sehr stark darauf an, ob man die Sache von einer Investment-Perspektive oder einem strategischen Blickwinkel sieht. Auch wenn der Black Lotus fast das Hundertfache wert ist, mag es für das eigene blaue Deck sinnvoller sein, einen Ancestral Recall zu besitzen. Macht man sich noch die unglaubliche Komplexität von Magic und Konsorten bewusst, ist es kein Wunder, dass derartige Spiele entweder in das digitale Zeitalter übertragen – siehe Hearthstone – oder aber komplett neu geschaffen wurden.


Auch zu Kryptowährungen kann von derartigen Trading Card Games eine Brücke geschlagen werden: MTGox war ursprünglich als eine Tauschbörse für Sammelkarten geplant. Spätestens mit dem Fall von MTGox war diese Brücke zwar erstmal eingerissen, wurde jedoch mit Projekten wie Cryptokitties wieder aufgebaut.

Sicher, schon bezüglich Cryptokitties kann über einen Investment Case diskutiert werden, wir möchten in dieser Ausgabe über den Investment-Case Non Fungible Token jedoch auf andere Spiele schauen. Statt dessen blicken wir als Beispiel für ein NFT-basiertes Spiel auf Gods Unchained. Das Spiel wurde in unserer Reihe über Blockchain Gaming schon kurz angeschaut, hier möchten wir jedoch weniger auf das Spiel denn den Investment-Case schauen.

Gods unchained – für den NFT-liebenden Magic-Fan das Richtige

Gods Unchained ist ein Trading Card Game im Geiste von Magic The Gathering. Mit durchaus guten Graphiken und einem durchdachten Spielprinzip ist es ein durchaus fesselndes Spiel, so dass jedem, der in seiner Schulzeit den Nerdstempel durch das Tauschen von Sammelkarten auf die Stirn bekam, dieses Spiel durchaus ans Herz gelegt werden kann. Die Graphik während des Spiels kann zweifellos überzeugen. Das Spielprinzip ebenfalls, wenn man mit Spielen wie Hearthstone oder Magic the Gathering vertraut ist.

Ein Beispiel für die Spielgraphik von Gods Unchained.

Wie auch bei den vorherigen Artikeln über NFT-Investment kann auch hier eine Metamask-Wallet zur Verwaltung des eigenen Gods-unchained-Accounts genutzt werden. Mit dieser kann man nicht nur spielen, sondern auch beim Kartenhandel mitmachen. Hierbei ist zu betonen, dass die ersten Karten, die man erhält, nicht verkaufen kann. Umsonst gibt es also nichts im Leben, erst muss man Karten kaufen. Man kann dabei einzelne Karten erwerben – oder, sobald die neue Expansion verfügbar ist, Packs kaufen. Der Tradingcard-Spieler wird Starter- und Boosterpacks noch von Magic the Gathering und Co. erinnert fühlen.

Orientiert man sich an den Packs, die während der Genesis-Phase verkauft wurden wird es diese Packs in verschiedenen Varianten geben. In der Genesis-Phase hießen diese Rare, Epic, Legendary und Shiny Legendary. Sie unterschieden sich darin, was für seltene Karten dabei sein könnten.

Aktuell ist jedoch der Investor auf den Sekundärmarkt mit einzelnen Karten angewiesen. Dieser kann direkt auf Gods unchained oder Partnerplattformen wie Open Sea erfolgen. In beiden Fällen werden die gekaufen Karten, oder, technisch gesprochen, die gekauften NFT-Token, über eine Wallet verwaltet. Wieder bietet sich, dank der guten Anbindung an den Browser, eine Metamask-Wallet an.

Worauf sollte der Investor achten?

Sobald wieder Packs zu erwerben sind sollte man genau die Ankündigungen verfolgen: Wird es wieder etwas wie die Mythical Cards geben, die in der Genesis-Phase veröffentlicht wurden? Diese extrem seltenen Karten konnten zum Teil sehr gute Preise auf den Märkten erzielen. Wenn es derartige Karten gibt, sollte man sich genau ansehen, wie diese in den neuen Packs verteilt sind. Die Mythical Cards waren unabhängig von der Art des Packs verteilt. Die Chancen standen also gleich; egal, ob man ein Rare Pack oder ein Shiny Legendary Pack kaufte. Da jedoch der Preis eines Rare Packs nur ein Bruchteil des Preises für ein Shiny Legendary Packs war konnte man so deutlich mehr Packs kaufen – und so die Wahrscheinlichkeit erhöhen, einen Mythical Karte zu finden.

Warum das wichtig ist? Weil diese Karten sehr viel wert werden können. Die Karte Hyperion konnte in einer Auktion für über 60.000 US-Dollar verkauft werden. Damit ist die zweitteuerste Karte in einem Trading Card Game bei Gods unchained zu finden.

Keine neuen Packs verfügbar? Auf Sekundärmärkten sind Karten erhältlich

Ohne Packs ist der Gods-Unchained-Investor in spe auf den Kauf einzelner Karten beschränkt. Wie könnte er hier vorgehen? Nun, sowohl auf Open Sea als auch auf der Gods-Unchained-Plattform direkt sind die Marktplätze einsehbar. Die Karten sind nach Seltenheit, Preis und spieltechnischen Details sortierbar. Investoren können nun schauen, ob es Karten gibt, die für ihre große Seltenheit und/oder spielerischen Nutzen ein Schnäppchen sind.

Entsprechend lohnt es sich auch, genauer zu studieren, welche Arten an Decks aktuell beliebt sind. Wenn man sich rechtzeitig mit strategisch passenden Karten eindeckt, kann man auf den Marktplätzen gute Renditen erzielen.

Leider existieren für den Markt noch keine belastbaren Statistiken von unabhängigen Quellen. Man ist zum einen auf den Blog von Gods Unchained angewiesen. Ebenso ist es hier sinnvoll, die Community zu verfolgen.

Eine weitere, recht junge Art, Geld zu machen, ist das sogenannte „Forging“. Hierbei handelt es sich um eine Art „Versilberung“ bestehender Karten. Über spielerische Aktivität können Spieler so genanntes „Flux“ erwerben. Dieses kann man nun dazu verwenden, um einfache Karten, die man doppelt hat, zu besseren Varianten aufzuwerten. Weitere Details dazu finden sich auf der Website von Gods Unchained.

Gods unchained: Interessantes Nischeninvestment

Soweit ein paar Guidelines über das Investing in diesem Trading Card Game. Schaut man auf Seiten wie Nonfungible.com sieht man, dass zweifellos ein Markt für derartige Blockchain-basierte Spiele existiert. Er steckt noch in den Kinderschuhen und so mancher könnte sich fragen, ob es für derartige Spiele wirklich eine Blockchain braucht. Auf Fortnite existiert ein großer Markt – und das ganz ohne Blockchain. Wenn jedoch das Bewusstsein für digitale und trotzdem limitierte Güter steigt, kann es sein, dass Spiele wie Gods Unchained hier langfristig die Nase vorn haben.

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