Keybase: Ein Zwei-Milliarden-XLM-Airdrop für die Community

Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp Giese arbeitet als Chief Analyst für BTC-ECHO und ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner im Discord-Channel von BTC-ECHO und pflegt als Speaker und Interviewer den Austausch mit Startups, Entwicklern und Visionären.

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Make it rain! Stellar und Keybase veranstalten Airdrop
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Ripple kam jüngst mit großen XRP-Verkäufen in die Kritik. Doch auch XRPs kleiner Bruder Stellar wirft aktuell sehr viele XLM-Token auf den Markt. Konkret möchte die Stellar Development Foundation mit Keybase über die nächsten 20 Monate zwei Milliarden Lumens den Keybase-Usern via Airdrop schenken.

Auf den ersten Blick erinnert Keybase an Chat-Plattformen wie Slack oder Telegram. Die Plattform lässt außerdem das Speichern von Dokumenten zu. Zusätzlich wirbt Keybase mit einer hohen Verschlüsselung der Chats und gespeicherten Dateien sowie einer hohen Affinität zu Kryptowährungen. Entsprechend hat Keybase eine Stellar Wallet integriert.

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Seit einigen Monaten steht diese Stellar-Integration den rund 300.000 Usern zur Verfügung. Nicht nur innerhalb der App können so Lumens verschickt werden. Auch an Empfänger jenseits des Keybase-Netzwerks können bei Kenntnis der Telefonnummer versandt werden. Da Keybase auch viele Möglichkeiten zur Bot-Entwicklung bietet, sind durch die Stellar-Integration auch automatisierte Payment-Lösungen denkbar.

Monatlich 100 Millionen XLM für aktive Keybase-Nutzer

Derartige Nutzungen zu motivieren – und sicherlich die Nutzeranzahl zu vergrößern – ist das Ziel des genannten Air Drops. Über diesen sollen über die nächsten knapp zwei Jahre monatlich 100.000.000 Lumens an aktive Keybase-Nutzer ausgezahlt werden. Über die nächsten 20 Monate kommt so eine Summe von insgesamt zwei Milliarden Lumens zustande. Beim aktuellen XLM-Kurs entspricht das rund 120 Millionen US-Dollar – für aktuell 300.000 Nutzer also ein hübsches Sümmchen.

„Aktive Nutzer“ sind dabei nicht einfach jene, die einen Account registriert haben. Am Airdrop können nur jene teilnehmen, welche einen Account auf Keybase, Github oder Hacker News betreiben, der älter als einen Tag ist. Ein Beweis für den Link eines Keybase-Accounts mit den entsprechenden Netzwerken muss man öffentlich erbringen. Im Fall von Twitter sieht das dann wie folgt aus:

Verifying myself: I am keybase_nutzerxyz on Keybase.io. FYc7XzW4lRqaisdfa0eqHwgNUtwGSnTj_k8 / https://keybase.io/keybase_nutzerxyz/sigs/FYc7XzW4lRqaisdfa0eqHwgNUtwGSnTj_k8

Im Fall des Nachweises über Github ist der zu nutzende Text sogar noch größer. Natürlich ist diese Verbindung zur Welt jenseits von Keybase auch eine Werbung für die Plattform – und umgekehrt für Stellar.

Möglicher Einfluss auf den XLM-Kurs

Einige Stellar-Enthusiasten erhoffen sich durch diesen Airdrop für Keybase-Nutzer eine langfristige Adaption und damit einen Kursanstieg. Nötig hätte den die Kryptowährung, die seit Juni einen Kursverlust von 50 Prozent verkraften musste. Doch sind die XRP-Verkäufe von Ripple ein Menetekel. Diese werden für die Kursverluste der drittgrößten Kryptowährung verantwortlich gemacht.

Im Fall von Stellar kommt hinzu, dass es bei dem geplanten Air Drop um knapp zwei Prozent des Total Supply und um zehn Prozent des aktuell zirkulierenden Supply geht. Auch wenn der Air Drop sukzessive geschieht, können die monatlich 100 Millionen Lumens den Stellar-Kurs dramatisch senken. Der bekannte Bitcoin Researcher Nic Carter äußerte entsprechende Bedenken in einem Twitter Thread. Eine wichtige Kernaussage ist folgende:

Das Wichtigste, was die Leute mit Airdrops tun, ist a) sie zu ignorieren oder b) sie sofort zu verkaufen. Meine Wette ist, dass dies einen negativen Preiseffekt haben wird.

Befürworter sagen jedoch auf der anderen Seite, dass es hier weniger um kurzfristige Wertsteigerung geht. Der Airdrop soll einer langfristigen Adaption den Weg ebnen. Falls diese Rechnung aufgeht, könnte das freilich wieder zu einem Kursanstieg führen.

Dieses „falls“ ist jedoch auch ein großes. Wenn die Nutzer ihre Token nicht, wie Nic Carter befürchtet, gleich verkaufen, wenn sie diese gleich nutzen und wenn dies zu einer größeren Adaption von Keybase führt, kann ein derartiges Szenario eintreten. Anders als auf dem asiatischen Markt ist jedoch im Westen die Bezahlung innerhalb einer Chat-App noch kaum in der breiten Masse angekommen – von Keybase oder Kryptowährungen ganz zu schweigen. Einen großen Wertanstieg durch den Airdrop alleine sollte man also wirklich nicht erhoffen. Doch vielleicht entwickeln Programmierer basierend auf Keybase eine interessante, Stellar nutzende App.

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