Krypto 1x1 Kein Besteck #2: Was ist eine Soft Fork?

Alex Roos

von Alex Roos

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Alex Roos

Alex Roos absolvierte einen B.Sc. in "Management, Philosophy & Economics" an der Frankfurt School of Finance & Management und schrieb seine Bachelorarbeit über die "Anwendungsfelder und Adaption der Blockchain Technologie". Ihn begeistern vor allem "pure" Kryptowährungen wie Bitcoin und Monero.

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Quelle: Shutterstock

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Der Begriff „Fork“ kommt im Bitcoin-Kosmos häufiger vor. Da gibt es „harte“ und „softe“ Gabeln – aber was ist das genau? Dieser Zweiteiler erkundet sowohl die Hard Fork als auch die Soft Fork und verdeutlicht diese an einem kulinarischen Beispiel.

Im ersten Teil erfuhren wir, dass Hard Forks „nicht rückwärts-kompatible Änderungen in den Konsensregeln“ sind. Die Teilnehmer einer Hard Fork müssen aktiv ihre Software updaten, um an dem neuen Regelwerk zu partizipieren.

Dementgegen erfordert eine Soft Fork keine explizite Zustimmung. Eine Soft Fork – einfach gesprochen – ist eine rückwärts-kompatible Änderung in den Konsensregeln. Was heißt das genau?

Vegetarier zu Veganer = Soft Fork

Verdeutlichen wir diese Definition mit unserem vorausgegangenen Beispiel – der Gruppe Vegetarier. Die Konsensregel ist recht simpel: „Wir essen kein Fleisch“. Jetzt ändert ein Teil der Gruppe seine Meinung und möchte vegan leben, das heißt, er verzichtet auf bestimmte vegetarische Produkte. Das Regelwerk wird strikter. Aus Perspektive der Vegetarier halten sich die Veganer nach wie vor an die Regel, kein Fleisch zu essen. Mit anderen Worten: Die Veganer können immer noch im Konsenssystem der Vegetarier existieren. Alle veganen Nahrungsmittel sind auch für Vegetarier erlaubt. Das bedeutet: Der Wandel von Vegetarier zu Veganer ist rückwärts-kompatibel. Im Gegensatz dazu können Fleischesser nicht im Konsenssystem der Vegetarier existieren.

Eine Soft Fork teilt die gleiche Blockchain


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Während eine Hard Fork die Blockchain spaltet, benutzt eine Soft Fork die gleiche Blockchain wie das „alte System“. Das heißt auch, dass die Nutzer nicht ihre Software upgraden müssen. In den meisten Fällen bieten die Änderungen einer Soft Fork zwar Erweiterungen für das Netzwerk, allerdings wird es den Teilnehmern überlassen, ob sie diese Änderungen tatsächlich nutzen wollen. Wer die Neuerung nutzen möchte, gibt seine Zustimmung – wie bei der Hard Fork – in Form einer aktualisierten Software.

Weil sich die Blockchain bei einer Soft Fork nicht gabelt (sondern lediglich eine Ebene dazu bekommt), gibt es hier auch keine duplizierten Coins.

Bekanntes Beispiel für Soft Fork

Im Jahr 2017 erlebte das BitcoinNetzwerk eine Soft ForkSegregated Witness (kurz: SegWit). SegWit schloss eine Lücke in Bitcoin – die Transaction Malleability. Damit wurde unter anderem die Implementierung sogenannter Second-LayerTechnologie (das Lightning Netzwerk) ermöglicht.

SegWit speichert die Signaturen (Witnesses) der Transaktionen, also der Teil einer Transaktion, der verifiziert, dass der Sender über das Geld verfügt, nicht mehr im Block-Body, sondern separat (Segregated). Eine Transaktion in SegWit ist deswegen kleiner und daher günstiger.

Alle Bitcoin-Netzwerk-Teilnehmer, die nicht auf SegWit upgedated haben, können immer noch am Konsens teilhaben und Blöcke verifizieren. Damit ist SegWit rückwärts-kompatibel; ein Paradebeispiel für eine Soft Fork.

Die harte und die weiche Gabel

Vegetarier können auch vegane Kost speisen. Für Fleisch bedarf es allerdings einer Hard Fork der Konsensregeln.

Um Hard Forks und Soft Forks zu verstehen, merken wir uns:

„In einer Hard Fork wird etwas vorher Unerlaubtes erlaubt.“ 

„In einer Soft Fork wird etwas vorher Erlaubtes unerlaubt.

Hart ist die Gabel, wenn sie explizite Zustimmung erfordert – sonst lebt man in einem Paralleluniversum. Weich ist die Gabel, wenn die Teilnahme optional ist.


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