Iran setzt Prämie für illegale Bitcoin Miner aus

Jutta Schwengsbier

von Jutta Schwengsbier

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Jutta Schwengsbier

Jutta Schwengsbier arbeitet seit rund 30 Jahren als Journalistin und berichtet aus vielen Ländern über Themen, die die Welt verändern. Auch beherrscht sie mehrere Programmiersprachen und ist im Zuge dessen auf die Blockchain-Technologie aufmerksam geworden.

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Quelle: Shutterstocl

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Iran geht schärfer gegen illegales Bitcoin Mining mit subventioniertem Strom vor. Gleichzeitig wird die Förderung von Minern versprochen, die künftig erneuerbare Energien nutzen.

Die iranische Regierung hat neue Stromtarife für Bitcoin Miner bekannt gegeben und gleichzeitig eine Prämie für die Aufdeckung illegaler Krypto-Mining-Aktivitäten im Land angeboten.

Ein Sprecher des iranischen Energieministeriums stellte dabei eine Summe von 20 Prozent der eingesparten Kosten als Belohnung in Aussicht, berichtete die lokale Nachrichtenagentur IRIB News.

Iran versucht bereits seit Längerem, illegales Bitcoin Mining im eigenen Land zu unterbinden. Viele verwenden den hoch subventionierte Strom für den Abbau digitaler Währungen. Der Sprecher des Energieministeriums präzisierte nun, unter den neuen Regeln sei der Abbau digitaler Währungen während der Spitzenzeiten des Stromkonsums im Iran verboten. Das Verbot betreffe über 300 Stunden im Jahr.

Er fügte hinzu, dass Krypto-Miner künftig den durchschnittlichen Preis zahlen müssten, den der Iran auch beim Export von Strom berechnet. Das sind derzeit 9.650 Rials (0,08 US-Dollar) für jede Kilowattstunde (KWh).

Bereits im Sommer dieses Jahres hatte der Iran wiederholt mit Razzien versucht, gegen die illegale Nutzung von subventioniertem Strom für den Abbau von Währungen wie Bitcoin vorzugehen. Dabei fand die Polizei Bitcoin Miner an Orten wie verlassenen Fabriken oder Bauernhöfen, wo die Strompreise besonders niedrig sind.

Der Sprecher des Energieministeriums kündigte nun an, dass die Regierung künftig den Abbau digitaler Währungen mit erneuerbaren Energien fördern würde.

Irans Zickzackkurs im Bitcoin-Markt

Iran hatte Bitcoin Mining bereits Mitte 2019 legalisiert. Die Regierung um Präsident Hassan Rouhani will das Mining von BTC und anderen Kryptowährungen sogar im Rahmen seiner Industriepolitik fördern. Miner müssten aber die Erlaubnis des Ministeriums für Industrie einholen. Gleichzeitig ist es im Iran aber verboten, Kryptowährungen bei Inlandstransaktionen zu nutzen. Nur Steuern auf die geschürften Kryptowährungen sollen die Miner natürlich zahlen. Die Steuerpflicht entfalle nur, wenn Miner ihre selbstgeschürften Kryptowährungen exportieren und die Gewinne dann wieder im Iran reinvestieren.

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