IOTA-Kurs stürzt auf Jahrestief – Steckt Sirin Labs dahinter?

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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In den vergangenen 24 Stunden ist der IOTA-Kurs um mehr als 18 Prozent gefallen. Zwischenzeitlich stand der Coin damit auf dem niedrigsten Niveau des gesamten bisherigen Jahres. Der Abwärtstrend könnte direkt mir dem Absprung von Sirin Labs zusammenhängen. Das Start-up hat vergangene Woche nämlich ankündigt, zukünftig lieber mit Ethereum zusammenarbeiten zu wollen.

Der IOTA-Kurs verliert von Montag auf Dienstag über 18 Prozentpunkte und fällt von 0,87 US-Dollar am späten Montagabend auf 0,74 US-Dollar am frühen Dienstagmorgen. Damit lag der IOTA-Kurs auf einem Jahrestief für 2018 – das letzte Mal lag er im November 2017 unter der 0,75-US-Dollar-Marke. In der Zwischenzeit erholte sich der Kurs leicht und liegt zur Mittagszeit bei etwa 0,78 US-Dollar.

Der gesamte Kryptomarkt verliert am heutigen Tag, dem 7. August, an Kapital, allerdings purzeln die Kurse bei den anderen Kryptowährungen eher minimal. So bewegen sich die 24-Stunden-Wachstumskurven der Top 10 zwischen dem Nullpunkt (Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash) und -4 (XRP). Einen Ausreißer stellt Ethereum Classic dar, das derzeit durch die sich anbahnenden Listungen bei Robinhood und Coinbase nach oben gepusht wird.

Sirin-Labs-Ankündigung als Stimmungskiller

Dass IOTA so überdurchschnittlich fällt, lässt sich also nicht bloß mit dem Markttrend erklären. Vielmehr scheint der Absturz mit dem Start-up Sirin Labs zusammenzuhängen. Das Start-up, in erster Linie bekannt für die Entwicklung des ersten Blockchain-Smartphones FINNEY, kündigte in der letzten Woche die Partnerschaft mit IOTA. Ursprünglich war vorgesehen, das Tangle für das FINNEY-Phone zu nutzen. Künftig wolle man mit Ethereum weiterarbeiten.

Wie Moshe Hogeg, der Sirin-Labs-CEO, zu Protokoll gibt, habe man sich genauer mit IOTA beschäftigt und sich gegen die Zusammenarbeit entschieden. Vorläufig will man sich nun auf Ethereum einrichten. Danach will man das Sirin-Labs-Ökosystem mitsamt dem SRN-Token auf eine eigene Blockchain verfrachten. Für IOTA ist diese Wendung ein Schlag ins Gesicht – gibt man ihnen damit doch mehr oder weniger unverblümt zu verstehen, dass das Tangle für das Blockchain-Projekt nicht vertrauenswürdig genug ist.

Interessant ist auch, dass der IOTA-Kurs unter der Ankündigung leidet, der Ether-Kurs wiederum kaum einen Nutzen daraus zieht. Das verdeutlicht sowohl den Stellenwert beider Plattformen für das Krypto-Ökosystem als auch die strategische Ausrichtung der Foundations. Ist Ethereum in erster Linie eine Plattform für dezentrale Anwendungen, die bereits hundertfach genutzt wird, braucht IOTA starke Partnerschaften. Dies spiegelt sich unter anderem in der starken Involvierung in die deutsche Auto-Industrie wider.

BTC-ECHO

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