Indien: Regierung nimmt Kurs auf Blockchain-Zukunft

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Blockchain (Symbolbild)

Quelle: Shutterstock

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Indiens IT-Ministerium will die Forschung an der Blockchain-Technologie ab sofort von oberster Stelle fördern. Dazu gründet die Regierung ein eigenes Forschungszentrum. Erste Prototypen sind bereits erfolgreich getestet worden.

Wenn man die indische Debatte um die regulatorische Behandlung der Blockchain-Technologie anhand eines Memes zusammenfassen wollte, sollte man auf das Drake-Meme zurückgreifen. Das Ganze würde dann ungefähr so aussehen:

Denn an Kryptowährungen lässt die indische Regierung kaum ein gutes Haar – ganz im Gegensatz zur Blockchain-Technologie.

Wie Economic Times India jetzt berichtet, fördert die Modi-Regierung den Einsatz von Distributed-Ledger-Technologien (DLT) jetzt sogar von höchster Ebene. Demnach erarbeiten die Behörden derzeit konkrete Strategien für den Einsatz der Technologie für diverse Zwecke.

Blockchain ist Ministeriumssache

Economic Times bezieht sich bei der Berichterstattung auf eine Parlamentsdebatte, im Zuge derer IT-Minister Sanjay Dhotre von einem Konzeptpapier sprach, das sein Ministerium derzeit erarbeite.

In Anbetracht des Potenzials der Blockchain-Technologie und der Notwendigkeit einer geteilten Infrastruktur für verschiedene Anwendungsfälle wird derzeit ein Konzeptpapier zu einem nationalen Blockchain Framework erstellt.

Wie Dhotre vor dem indischen Parlament, auch Lok Sabha genannt, verlautbarte, fördere sein Ministerium das neu gegründete Distributed Centre of Excellence in Blockchain Technology, an dem zu diversen Einsatzzwecken der Technologie geforscht werden soll. In einem Schriftstück konkretisierte Dhotre die ehrgeizigen Pläne des Ministeriums.

Demnach konzentriere das neue Zentrum seine Bemühungen auf fünf Kernaspekte:

  1. Ein Ökosystem um R&D (Research & Development, Forschung und Entwicklung) etablieren.
  2. Zielgerichtet Prototypen für DLT-Einsätze in den Bereichen Cybersicherheit, Banking und Bürokratie fördern.
  3. Forschung hinsichtlich der möglichen Hürden für die Blockchain-Technologie betreiben.
  4. Entwicklung eines Frameworks für den Einsatz von Open-Source-Applikationen im Blockchain-Bereich.
  5. Kompetenzentwicklung in Distributed-Ledger-Technologien.

Erste Erfolge kann das Blockchain-Zentrum indes bereits vorlegen. Nach Angabe von Dhotre konnte man einen Blockchain-Prototypen für die Registrierung von Immobilieneigentum im Shamshabad District erfolgreich testen.

Bitcoin flop, Blockchain top

Während Indien der Blockchain seit geraumer Zeit die Stange hält, betrachtet man Bitcoin & Co. mit zunehmender Skepsis: Die indische Notenbank Reserve Bank of India verbietet es sämtlichen Banken, im Krypto-Bereich tätig zu sein.

Indischen Bürgern ist es somit praktisch unmöglich, an Kryptowährungen zu kommen. Zudem kursiert derzeit ein Gesetzentwurf, der den Besitz von nichtstaatlichen digitalen Währungen unter Strafe stellt. Die „Banning of Cryptocurrency & Regulation of Official Digital Currency Bill 2019“ kann man hier einsehen.


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