IKEA, IKEA Island stellt Rechnung auf Blockchain aus

IKEA Island stellt Rechnung auf Blockchain aus

Die Unternehmen Tradeshift und Monerium kooperieren beim Erstellen von Rechnungen über Smart Contracts. Die digitalen Zahlungsvorgänge machen sie zukünftig auch Mainstream-Märkten zugänglich. Unter den Unternehmen, die den Service testeten, befindet sich auch der schwedische Möbel-Gigant Ikea. Der Retailer Nordic Store zahlte dort über die Ethereum Blockchain mit E-Money und erhielt eine digitale Rechnung.

Die Unternehmen Tradeshift und Monerium ermöglichten im Rahmen einer Pilot-Transaktion Blockchain-Zahlungen. Bei dem Pilotversuch kaufte der Textilienhändler Nordic Store Waren bei IKEA Island. Anschließend stellte IKEA eine digitale Rechnung (Smart Invoice) auf Basis der Plattform von Tradeshift aus. Dies geht aus einer entsprechenden Pressemitteilung der beiden Krypto-Firmen vom 1. Oktober hervor.

Demnach führten Tradeshift und Monerium die Transaktion auf der Ethereum Blockchain durch. Zuvor erhielt Monerium eine Lizenz für die Verwendung von elektronischem Geld durch die Finanzregulierungsbehörde in Island.

In der Pressemitteilung heißt es: „Mit der Transaktion versorgen Monerium und Tradeshift die Mainstream-Märkte mit staatlich reguliertem und programmierbarem E-Money. Eine neue Kategorie blockchain-angetriebener Payments ist nun Realität.“ Während Tradeshift die Versorgungsinfrastruktur und die Rechnungsgrundlagen beisteuert, liefert Monerium lizensiertes E-Money.


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E-Money sei laut Monerium im Gegensatz zu Stable Coins eine unabhängige, nicht-volatile EU-rechtskonforme digitale Alternative zu Bargeld. „Es ist ein neutraler Standard, der ins Jahr 2000 zurückverfolgt werden kann und bereits zuvor genutzt wurde“, erklärt Monerium CEO Sveinn Valfells gegenüber der Krypto-Newspage Ledger Insights. Was Moneriums E-Money also ausmacht, ist die klare Abgrenzung und das konkrete Lizensierungs-Framework, die die Nutzung vertrauenswürdig gestalten.

Digital bezahlen bei IKEA mit Smart Invoices

„Digitales Geld, welches staatlich reguliert ist, ist die Grundlage für E-Commerce-Zahlungen in der Zukunft, denn es ermöglicht sogenannte Smart Contracts. Diese bieten unterdessen zahlreiche Use Cases, wie beispielsweise Smart Invoices“, sagte Gert Sylvest, Co-Gründer von Tradeshift und Manager bei der Digital-Abteilung des Unternehmens, Tradeshift Frontiers. „Wir sehen Smart Invoices nicht nur als nützlich für den Abbau administrativer Hürden in grenzüberschreitenden B2B-Transaktionen. Ebenso kann der Aufbau neuer Finanzierungsmodelle Unternehmen den Zugang zu Kredit- und Kapitalströmen erleichtern.“

Stefán Árnason von IKEA Island vermutet, dass „eine programmierbare finanzielle Versorgungskette, welche Handelspartnern erlaubt, Informations- und Geldströme durch Smart Contracts zu verbinden, die Art und Weise, wie Händler und Kunden interagieren, verändern wird.“

Tatsächlich bietet die Transaktion von Tradeshift und Monerium viel Potential für zukünftige digitale Zahlungen. So macht die Kombination aus Smart Invoice und E-Money Überweisungen automatisiert und vorhersehbar, menschliches Versagen wird unwahrscheinlicher. Grenzüberschreitende Transaktionen könnten so in Zukunft auch günstiger als herkömmliche Bank-Zahlungen werden.

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