Apple kündigt „CryptoKit“ für App-Entwickler an

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Das Apple Logo an einer Hochhauswand, was Coinbase nicht gefällt

Quelle: Shutterstock

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Die nächste Version des Apple-Betriebssystems iOS gibt Software-Entwicklern neue Möglichkeiten, von der Hardware-Verschlüsselung des iPhones Gebrauch zu machen.

Apple verwendet bereits seit Jahren Verschlüsselungstechnologien, um persönliche Daten der iPhone-Benutzer zu schützen. Die nächste Version des Apple-Betriebssystems iOS soll nun Entwicklern von Apps mit einem „CryptoKit“ Werkzeuge an die Hand geben, um Methoden der Datenverschlüsselung in ihren Programmen einfacher implementieren zu können. Frederic Jacobs, Erfinder des Messengers Signal und seit 2016 IT-Security-Experte bei Apple, gab die frohe Kunde am 3. Juni auf Twitter bekannt:

Möchtest du mehr über die Durchführung kryptographischer Operationen in ihren Anwendungen erfahren? Komm zu unserer Sitzung am Mittwoch! Wir haben spannende Updates, die wir mit dir teilen können!


Das „CryptoKit“ soll danach folgende Funktionen bzw. Operationen umfassen:

  • berechnen und vergleichen kryptographisch gesicherter Daten
  • Verwendung von Public-Key-Kryptographie, um digitale Signaturen zu erstellen und auszuwerten und einen Key-Austausch durchzuführen. Zusätzlich zur Arbeit mit Schlüsseln, die im Speicher gesichert sind, kann man auch private Schlüssel verwenden, die in der Secure Enclave gespeichert und von ihr verwaltet werden
  • generieren von symmetrischen Schlüssel und ihre Verwendung für Operationen wie Nachrichtenauthentifizierung und Verschlüsselung

Bei der „Secure Enclave“ aus Punkt 2 handelt es sich um einen besonders geschützten Prozessor, den ein Hardware-Filter von dem App-ausführenden Prozessor im iPhone trennt. Diese „sichere Enklave“ dient der Verwahrung besonders sicherheitsrelevanter Informationen wie beispielsweise biometrischen Daten (Stichwort: Face ID) sowie von privaten Verschlüsselungs-Keys.

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Das neue Entwicklerwerkzeug, das am 5. Mai in einem Video detaillierter erläutert werden soll, bedeutet indes noch lange nicht, das sich Apple der Welt von Bitcoin & Co. hingibt. Das Gleiche gilt für den Umstand, dass das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino nun offenbar auch vier ₿itcoin-Symbole in sein Icon-Repertoire aufgenommen hat. Das hat ein Twitterati am 4. Juni bemerkt:

Gerade festgestellt, dass Apples neues Icon-Set (SF-Symbole) Bitcoin enthält.

Die Konkurrenz von Samsung hat dagegen mit der Ethereum-Wallet-Intergration in das Galaxy S10 einen eindeutigen Schritt in Richtung der Adaption von Kryptowährungen unternommen.

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