ICO-Betrug Gründer des Mayweather-ICO bekennt sich schuldig

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Mayweather (Symbolbild)

Quelle: Shutterstock

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Die Rädelsführer aus dem Mayweather-ICO bekennen sich schuldig. Den Gründern des ICO-Betrugsschemas drohen nun lange Haftstrafen.

Der Schuldspruch lautet auf Betrug. Robert Joseph Farkas, besser bekannt als Kopf hinter dem ICO-Skandal in den auch Floyd Mayweather und DJ Khaled verstrickt waren, drohen nun bis zu zehn Jahre Haft. Wie das US-Justizministerium am 16. Juni berichtet, hatte Farkas, der sich selbst nur als „RJ“ bezeichnet, auf schuldig plädiert.


Zusammen mit einer Reihe von Komplizen hatte Farkas 2017 mit windigen Versprechen insgesamt 25 Millionen US-Dollar an ICO-Geldern eingesammelt. Das Geld floss in ein Scheinunternehmen namens Centra Tech. Investoren versprach man den baldigen Release einer Debit-Karte, mithilfe derer Kunden auch Kryptowährungen wie Ether (ETH) ausgeben können. Allein, die Auslieferung einer solchen Karte war seitens der Betrüger nie angemacht, wie das Gericht nun beweisen konnte.

Lug und Trug

Um Investoren zu locken bedienten sich die Verurteilten mitunter perfider Strategien. So war vermeintlicher CEO Michael Edwards nur eine fiktive Person, der man im Lebenslauf ganze 20 Jahre Erfahrung im Bankensektor andichtete. Wenn es darum geht, Investorengelder mithilfe von Lügen zu erschleichen, kennen die US-Behörden kein Pardon. Insbesondere dann nicht, wenn es sich um einen ohnehin schon in Ungnade gefallenes Kapitalvehikel wie einen ICO handelt.

Ob im Kontext traditioneller Börsengänge mit Aktien oder neuerer ICOs, die sich auf Kryptowährungen beziehen, ist die Kapitalbeschaffung durch Lügen und Betrug ein Verbrechen,

schreibt der federführende Staatsanwalt Craig Stewart in einer Stellungnahme.

Die Ermittlungen gegen das Konglomerat laufen indes bereits seit Anfang 2018. Nach Angaben des Justizministeriums hatte sich der Wert der eingesammelten Kryptowährungen zeitweilig au bis zu 60 Millionen US-Dollar erhöht. Im Oktober 2018 beschlagnahmte das FBI sodann 100.000 Ether im Gegenwert von über 22 Millionen US-Dollar. Über das genaue Strafmaß entscheidet US-Bezirksrichterin Lorna G. Schofield während des nächsten Gerichtstermins. Farkas drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Prominente Schützenhilfe von Mayweather und DJ Kahled

Ferner erregte der Fall bereits 2018 Aufmerksamkeit, als öffentlich wurde, dass die ICO-Betrüger prominente Hilfe erhalten hatten. So warb der Profiboxer Floyd Mayweather sowie der Musikproduzent DJ Khaled mehr oder weniger subtil für den Scam. Das pikante: Die beiden taten das nicht aus Überzeugung, sondern weil sie von Centra Tech dafür bezahlt wurden. Khaled etwa bezeichnete das Betrugsschema in einem Tweet als „Game Changer“.

Wie wir bereits berichteten, stimmten die beiden Strafen im fünfstelligen Bereich zu.

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