Corona-Pandemie Ethereum-Miner setzen sich im Kampf gegen Corona ein

Anton Livshits

von Anton Livshits

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Anton Livshits

Anton Livshits absolviert ein Masterstudium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Seine Beschäftigung mit Krypto-Themen ist das Resultat eines grundlegenden Interesses am Wechselspiel von technischer Innovation und gesellschaftlichem Wandel.

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Quelle: Shutterstock

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Die Corona-Pandemie hat das Alltagsleben in vielen Staaten weitestgehend stillgelegt. Gleichsam eröffnen derartig schwere Krisen jedoch auch Gelegenheiten für ein solidarisches Handeln. Dass die Krypto-Welt somit ebenfalls ihren Beitrag zum Kampf gegen Covid-19 leisten kann, beweist nun der Mining-Anbieter CoreWeave.

Staatliche Behörden und Unternehmen mobilisieren weltweit immer mehr Ressourcen für den Kampf gegen das Coronavirus. Auch das kommerzielle CoreWeave-Rechenzentrum beteiligt sich an den globalen Bemühungen. So kündigte der größte Ethereum-Miner der USA bereits am 13. März an, einen beachtlichen Teil seiner Rechenleistung für die Erforschung des SARS-CoV-2-Virus bereitzustellen.

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CoreWeave gab per Tweet bekannt, 6.000 High-End-Grafikkarten an das [email protected] anzuschließen. Das von der Stanford University vor Jahren ins Leben gerufene Projekt nutzt die Rechenleistung von freiwilligen Netzwerkteilnehmern, für die Erforschung von komplexen Molekülstrukturen. [email protected] veröffentliche bereits am 10. März einen Blogpost, in dem es seine Beteiligung am Kampf gegen Corona ankündigte. Dafür sei das Projekt jedoch auf weitere Rechenleistung angewiesen.

CoreWeave-CTO ruft zur weiteren Unterstützung auf

Der CoreWeave-Mitbegründer und CTO erklärte gegenüber CoinDesk, dass sich die Rechenleistung des [email protected] durch die Beteiligung seines Unternehmens verdoppelt hätte. CoreWeave hatte sich dabei zuvor für 0,2 Prozent der Ethereum Hash Rate verantwortlich gezeichnet, was einem Reward von 28 ETH pro Tag entsprach.

Venturo fand zudem großes Lob für die Bemühungen von [email protected] im Kampf gegen Corona. Schließlich habe das Projekt bereits bei der Erforschung von anderen Krankheiten wertvolle Beiträge geleistet:

Ihre Forschung hatte tiefgreifende Auswirkungen auf die Entwicklung hochwirksamer HIV-Abwehrmittel, und wir hoffen, dass unsere [Rechenleistung] im Kampf gegen das Coronavirus helfen wird.

[email protected] gab im Blogpost unterdessen an, mögliche Angriffspunkte finden zu wollen, an denen bereits am Markt zugelassene antivirale Medikamente ansetzen könnten. Im Zentrum der Bemühungen steht dabei die Erforschung der Wechselwirkungen des Coronavirus mit jenen Proteinen, die seine Aufnahme in die menschliche Zelle gewährleisten. Die Hoffnung ist also, dass bestimmte Medikamente die Aufnahme des Virus in die Zelle verhindern könnten. Dadurch ließe sich seine Ausbreitung verlangsamen.

Venturo rief deswegen auch andere Mining-Anbieter dazu auf, ihre Rechenleistung für das Projekt zur Verfügung zu stellen. Allerdings schätzt der CoreWeave CTO die Erfolgsaussichten des Unterfangens auf nur zwei bis fünf Prozent. Hinzukommt, dass lediglich GPUs für [email protected] geeignet sind. ASIC-Chips, wie sie vor allem im Bitcoin-Mining zum Einsatz kommen, seien für das Projekt hingegen nicht verwendbar.

Rechenleistung und Blockchain-Know-how für den Kampf gegen Corona

Unterdessen rief Johann Tanzer die Krypto-Community ebenfalls zur Unterstützung von [email protected] auf. In einem Blogpost versprach der Gründer von TulipTools, einer Entwickler-Firma für Tezos, eine Belohnung in Höhe von 15 Tezos für diejenigen, die die meiste Rechenleistung zur Erforschung des Coronavirus bereitstellen.

Abseits der Rechenleistung bietet auch die Anwendung der Blockchain-Technologie einen Nutzen im Kampf gegen das Virus. Das niederländische Public Health Blockchain Consortium lancierte derart eine Monitoring-Lösung. Die Plattform verfolgt dabei einen ungewohnten Ansatz, da sie die Bewegung von nicht-infizierten Personen überwacht. Dieses Vorgehen ermöglicht, Gemeinden und Arbeitsorte als sicher oder nicht sicher zu kennzeichnen. Alle Personen in einem sicheren Bereich werden dabei erfasst, falls sie jedoch einen unsicheren Bereich betreten, müssen sie mit Quarantäne- und Isolationsmaßnahmen rechnen.

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