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Ethereum: Constantinople Hard Fork erfolgreich abgeschlossen – ETH-Kurs unbeeindruckt

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Quelle: Shutterstock

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Das Ethereum-Netzwerk hat am 28. Februar erfolgreich „geforkt“. Die Implementierung der Updates Constantinople und St. Petersburg ging reibungslos vonstatten. Die für Ether-Normal-Verbraucher wohl greifbarste Neuerung besteht in der Senkung des Block-Rewards von drei auf nunmehr zwei ETH. Der ETH-Kurs lässt sich von diesem deflationären Signal bislang nicht beeindrucken.

Gut Ding will Weile haben: Nachdem der letzte Hard-Fork-Termin für das Ethereum-Netzwerk in letzter Minute verschoben wurde, lief das Constantinople-Update diesmal ohne Zwischenfälle ab. Nicht zuletzt deshalb, weil die Entwickler dieses Mal auf die Integration des Ethereum Improvement Proposal EIP 1283 verzichteten. Letzterer beinhaltete die potenzielle Sicherheitslücke, die für die Constantinople-Absage vom 15. Januar ursächlich war. Testnetzwerke, auf denen EIP 1283 integriert war, durchliefen das Update St. Petersburg, das synchron zu Constantinople und ebenso erfolgreich stattgefunden hat.

Wider die Inflation: Das „Thirdening“

Neben einigen Updates, die vornehmlich für Ethereum-Entwickler relevant sind, besteht die größte Neuerung in der Verringerung des Block Rewards. Durch die Integration von EIP 1234 erhalten Ether-Miner fortan nur noch zwei ETH für einen erfolgreich geminten Block. Zuvor betrug die Block-Belohnung noch drei ETH, weshalb die Absenkung den unheilvollen Namen „The Thirdening“ erhielt.

Der um ein Drittel geringere Block Reward soll dabei unter anderem der Inflation von Ether entgegenwirken. Diese soll sich in den kommenden Jahren immer weiter Richtung Null bewegen. Ethereum-Entwickler Eric Conner teilte im September 2018 auf Twitter einen Graphen, der die Entwicklung der Ether-Inflation beschreibt. Allerdings ging Conner seinerzeit noch davon aus, dass das Constantinople-Update bereits im November 2018 stattfinden würde:

Anstatt einer Inflationsrate von über sieben Prozent, soll das Thirdening nun für eine Rate von knapp über vier Prozent sorgen. Ein Signal für einen Kursanstieg, könnte man meinen. Das wäre es sicher auch gewesen, hätte das Update zum ursprünglich angedachten Zeitpunkt stattgefunden. Mittlerweile kann man davon ausgehen, dass Constantinople von Investoren bereits weitestgehend eingepreist wurde – zumindest sorgte die Hard Fork bislang für keine Kursrallye. Mit 136,60 US-Dollar (zu Redaktionsschluss) verlor der ETH-Kurs einen knappen Prozentpunkt im Vergleich zum Vortag.


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