Marktupdate Es ist angerichtet: Knackt der Bitcoin-Kurs die 12.000 US-Dollar?

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Kellner richtet Geschirr auf einem Tisch

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Neue Woche, neues Glück: Die Indikatoren am Markt sprechen für eine Eroberung der verloren geglaubten Marke von 12.000 US-Dollar.

Konnte sich der Krypto-Markt noch vergangene Woche etwas abkühlen, deutet sich zu Beginn der neuen Woche eine neue Hitzewelle an. Mit einem 24-stündigen Plus von 0,2 Prozent notiert der Bitcoin-Kurs bei aktuell 11.865 US-Dollar und somit um 1,6 Prozent höher als vor einer Woche.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Nach monatelangen Ringen zwischen Bären und Bullen um die 10.000-Marke scheinen letztere allmählich die Oberhand zu gewinnen. Zwar konnten die Bären den Kurs Mitte letzte Woche noch unter 11.300 US-Dollar drücken. Für weitere Kursabschläge hat der Kraftakt aber nicht gereicht. Bitcoin hat das Wochenende genutzt, um sich mit einer Handelsspanne zwischen 11.750 und 11.920´US-Dollar für den nächsten Angriff in Stellung zu bringen. Während die Bären verschnaufen, scharren die Bullen mit den Hufen und schielen auf die fast greifbare Marke von 12.000 US-Dollar.

Sei es die Krypto-Adaption großer Zahlungsdienstleister, die Korrelation mit dem Krisen-Asset Gold, die zunehmende Derivatisierung von Bitcoin, der demographische Wandel oder die UTXO-Verteilung: Die Karten für einen Bull Run sind gemischt. Dies deutet sich zudem durch die Entwicklung der Hash Rate an.

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Denn nicht nur das Thermometer erreicht dieser Tage Höchstwerte, auch die Hash Rate setzt ihren Höhenflug fort und hat ein neues Allzeithoch erklommen. Mit aktuell 129.075 Millionen TH/s verbucht die Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks einen neuen Spitzenwert und übertrifft den vorherigen, erst am 30. Juli aufgestellten Rekord.

Hash Rate

Die Entwicklung der Hash Rate in 2020 gleicht bislang einer Achterbahnfahrt. Wie aus obiger Grafik ersichtlich wird, haben die Ereignisse rund um den Corona-Crash Mitte März und das Halving tiefe Kerben in der Hash Rate hinterlassen.

Seit Ende Mai klettert die Hash Rate aber beständig, mit den typischen Schlenkern nach unten, gen Norden – und mit ihr der Bitcoin-Kurs, der sich seitdem seinen Weg von unter 10.000 US-Dollar in Richtung 12.000 US-Dollar bahnt. Daran wird bereits erkennbar, dass beide Werte, Wechselkurs und Hash Rate, miteinander korrelieren. Ein hoher Wert in der Rechenleistung zeigt an, dass der „Krypto-Tagebau“ einen hohen Ertrag für Miner abwirft. Mit anderen Worten: Je höher der Bitcoin-Kurs, umso höher – in aller Regel – auch die Hash Rate.

Wie Coinmetrics folgerichtig bemerkt, dürfte die Mining Difficulty der Hash Rate bei der nächsten Schwierigkeitsanpassung am Wochenende folgen und ebenfalls auf ein Allzeithoch hüpfen. Naturgemäß dürfte die Hash Rate anschließend wieder einen leichten Knick nach unten machen. Entsprechend der aktuell bullishen Stimmung am Markt und dem derzeitigen Aufwärtstrend der Kryptowährung Nr. 1 ist es jedoch wahrscheinlich, dass sich die Hash Rate infolge geradewegs zum nächsten ATH hangelt.

Grayscale rührt die Bitcoin-Werbetrommel

Kaum ein zweiter Vermögensverwalter macht im Krypto-Sektor derart von sich Reden wie Grayscale Investments. Der Fondsmanager hat sich über die letzten Jahre zum Schwergewicht im Krypto-Ökosystem entwickelt und überrascht jedes Quartal aufs neue mit Rekordausgaben.

Auch der nächste Quartalsbericht dürfte an diese Entwicklung anknüpfen. Dafür sorgte eine Bitcoin-Werbekampagne in der TV-Landschaft vergangene Woche. Nachdem die Kryptowährung die Flimmerkisten von zig Millionen Haushalten eroberte, vermeldete Grayscale-CEO Barry Silbert einen Zufluss von 217 Milliomnen US-Dollar in einer Woche. Dies ist der größte Umsatz binnen sieben Tagen in der Geschichte Grayscales.

Der Werbeclip hat seine Wirkung scheinbar nicht verfehlt, zumindest für Grayscale. Ob die Werbung zur Krypto-Adaption auf breiter Basis in den privaten Haushalten beigetragen hat, sei dahingestellt. Zumindest darf Grayscale jede Menge Neuinvestoren begrüßen. Das spült auch frisches Kapital in den Markt und gibt den Bitcoin-Kurs Zunder.

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