So sicher wie noch nie Difficulty auf Allzeithoch – folgt der Bitcoin-Kurs?

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Eine Rakete die startet

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Das BTC-Netzwerk ist so sicher wie noch nie. Was bedeutet das für den Bitcoin-Kurs?

Bitcoin-Kurs aktuell

Der Bitcoin-Kurs notiert mit 9.187 US-Dollar 1,05 Prozent über seinem Niveau vom Vortag. Damit liegt die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung im 7-Tages-Verlauf 1,6 Prozent im Minus. Im Monatsverlauf verzeichnet der Bitcoin-Kurs einen Verlust von knapp 3 Prozent.


Der Bitcoin-Kurs bewegt sich damit aktuell relativ stabil Richtung Osten, kleinere Ausschläge in beide Richtungen eingeschlossen. Von Seiten des BTC-Netzwerkes erreichen uns jedoch täglich Nachrichten, die für eine Gesundung des Netzwerkes sprechen.

Gibt das Netzwerk den Ton vor?

So hat am Montag etwa die Bitcoin Mining Difficulty mit 17,35 Terahashes ihr aktuelles Allzeithoch erreicht. Das bedeutet letztlich, dass das BTC-Netzwerk aktuell so sicher ist wie noch nie. Denn die Difficulty ist eine Kennzahl für die relative Schwierigkeit, einen gültigen Hash knapp unter dem so genannten Target Value im Proof-of-Work-Konsens zu finden. Je geringer dieses Target ist, umso schwieriger ist es, einen gültigen SHA-256-Hash zu finden. (Mehr dazu im Detail an dieser Stelle).

Daraus kann man auch schließen, dass es aktuelle zu einer verstärkten Mining-Aktivität kommt. Jene „Schürfer“, die das Netzwerk aufrechterhalten, konkurrieren um das Errechnen des neuen Hashs. Auch die Hashrate erreichte jüngst ihr Allzeithoch. Hier hat die Hash Ribbon, ein Indikator aus der technischen Analyse von Charles Edwards ein bullishes Signal ausgebildet. Jedesmal, wenn die Hash Rate das in der Vergangenheit getan hatte, so Edwards, sei der Bitcoin-Kurs im Anschluss um durchschnittlich über 5.000 Prozent gestiegen.

Graphik von Charles Edwards.

Das Hash Ribbon soll in diesem Zusammenhang den Punkt anzeigen, an dem eine Kapitulation der Miner abgewendet worden ist.

Die Abwendung der Kapitulation steht letztlich auch im Zusammenhang mit dem Halving im Mai, bei dem die Belohnung für die Miner von 12,5 BTC auf 6,25 BTC pro erfolgreich geschürften Block halbiert worden ist. Dadurch hatten einige Miner zu kämpfen, da sie beim Bitcoin-Kurs zu dieser Zeit nicht profitabel wirtschaften konnten. Auch die Hash Rate war zunächst gefallen. Befürchtungen gingen dahin, dass Miner ihre Geräte an den Nagel hängen könnten und das Netzwerk schlimmstenfalls zusammenbricht.

Das aktuelle Gesunden des Netzwerkes spricht jedoch dafür, dass sich die Stimmung hier deutlich gebessert hat: Die Kapitulation wurde abgewendet.

Krypto-Enthusiasten sehen hierin demnach auch positive Signale für den Bitcoin-Kurs. Permabulle Max Keiser sieht – ganz seinem öffentlichen Naturell gemäß – ein ultrabullishes Signal.

Hashrate geht dem Kurs voraus. [Der] Bitcoin-Kurs – nicht so wichtig – wie der Goldpreis sind nicht so wichtig, da sich sowohl BTC als auch Gold invers zum US-Dollar verhalten. Die steigende Hash Rate zeigt, dass das Vertrauen in Fiatwährungen zusammenbricht. Bald wird BTC Fiat die Energie wegnehmen.

Max Keiser

Die steigende Hashrate als Beweis dafür heranzuziehen, dass das Vertrauen in Währungen wie US-Dollar, Euro und Co. „zusammenbricht“ und der Bitcoin-Kurs in ungeahnte Höhen steigen wird, mag weit hergeholt scheinen.

Dennoch spricht die wachsende Hash Rate als auch die steigende Difficulty für ein erstarkendes Netzwerk. Und könnte damit auch auf lange Sicht positive Signale an konservativere Investoren senden, die sich bisher vielleicht mit Investments in BTC zurückgehalten haben. Dann könnte auch der Bitcoin-Kurs folgen.

Aber, und das ist vielleicht wichtiger: Es zeigt erneut, dass das Bitcoin Halving ein voller Erfolg war. Trotz der Halbierung der Belohnung für Miner, ist das BTC-Netzwerk nun so sicher wie noch nie.

Diese Zeilen stellen keine Investmentberatung dar. DYOR!

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