Der Bitcoin-Kurs sinkt – Keine Panik

Quelle: Shutterstock

Der Bitcoin-Kurs sinkt – Keine Panik

Der Bitcoin-Kurs ist an diesem Montag, dem 28. Januar, etwas gesunken. Und das obwohl das gesamte Ökosystem rund um die Kryptowährung nach wie vor Fortschritte aufzuweisen hat. Nicht nur technisch gesehen, sondern auch in der Adaption. Deswegen gilt: keine Panik!

Will man Fortschritte bei Kryptowährungen sehen, müsste, könnte, dürfte – und vor allem: sollte – man seinen Blick etwas abseits vom Geschehen rund um den Bitcoin-Kurs lenken. Dieser macht nach wie vor keine großen Sprünge, in den letzten 24 Stunden musste er gar kleinere Einbußen verkraften. Dementsprechend sank er seit gestern um knapp drei Prozent. So kämpft der Bitcoin-Kurs nach wie vor damit, endlich wieder die 3.500-US-Dollar-Marke zu durchbrechen und langfristig über die 4.000 US-Dollar zu schreiten. Doch dafür lässt sich der Bitcoin-Kurs Zeit. Ganz im Gegensatz zu seiner Verbreitung und seiner technologischen Entwicklung.

Bitcoin als Wertspeicher

Erinnern wir uns an seine Funktion als Wertspeicher. Zwar hat die Kryptowährung, die einst in den Hirnzellen des mysteriösen Satoshi Nakamoto entstanden sind, nach wie vor mit einer hohen Volatilität zu kämpfen. Auch gibt es nach wie vor Menschen (hauptsächlich der traditionellen Finanzwelt angehörig) – die „alte Garde“, wenn man so will –, die den digitalen Münzen nicht so ganz über den Weg trauen: Bitcoin? Was soll das denn sein? Ist das nicht dieses seltsame Internetgeld, mit dem man Drogen kaufen kann?, heißt es bisweilen nach wie vor kritisch. Dabei kann BTC sehr viel mehr.

Der Bitcoin-Kurs und die Inflation

Ein herausragendes Beispiel ist und bleibt nach wie vor das südamerikanische Land Venezuela. Während das Regime unter Nicolás Maduro seinen Bürgern nach wie vor die Hölle heiß macht, greift die Bevölkerung lieber zu kryptographisch verschlüsselten Transaktionen (wie etwa BTC oder auch häufig Dash), um ihr Erspartes oder hart erarbeitetes Geld über die Grenzen zu ihrer Familie zu schicken – mit geringen Kosten und (das ist wohl noch wichtiger) ohne Wertverlust durch Inflation.

Bitcoin bald auf dem Smartphone?

Jetzt in Kryptowährungen investieren: Kryptowährungen kaufen, verkaufen oder traden – wir haben die besten Broker, Börsen und Zertifikate zusammengestellt: Bitcoin kaufen | Ether kaufen | Ripple kaufen | IOTA kaufen | Broker-Vergleich

Was in Sachen Bitcoin-Adaption aktuell auch hoch gehandelt wird, ist ein neues Smartphone. Denn das S10, eines der neuesten Produkte aus der südkoreanischen Denkfabrik, kommt mit einer integrierten Krypto-Wallet daher. Das bedeutet, dass man, wenn man sich das Gerät gönnt, Ethereum darauf aufbewahren kann. Bis die Entwicklung jedoch voranschreiten wird, so heißt es, solle man noch weitere Kryptowährungen darauf aufbauen können.

Bitcoin zensurfrei ins All

Vielleicht schafft es die Bitcoin-Welle ja sogar noch, von Südkorea aus etwas nach Norden zu schwappen. Dort könnten die Menschen nämlich eine Möglichkeit gebrauchen, um verschlüsselt und sicher – und am besten ohne Internet – miteinander zu kommunizieren. Das soll bald möglich werden. Und zwar mit den Bitcoin-Satelliten aus dem Hause Blockstream. Der Service Provider testet nämlich aktuell seine API, mit der man über Satelliten BTC und schließlich auch verschlüsselte Nachrichten versenden kann.

Das sind „lediglich“ drei Nachrichten, die Hoffnung aufschimmern lassen. Zwar mag der Bitcoin-Kurs nach wie vor keine großen Sprünge machen, dafür jedoch die Adaption. Und die ist letztlich wichtiger. Dann klappt es auch irgendwann wieder mit den (grünen) Linien und Prozentzahlen, auf die letzten Endes dann doch alle gebannt schauen. Was bei Frustration helfen sollte: Adaption nachverfolgen. Wem das nicht reicht: Anpacken und für mehr Adaption sorgen.

Solange die Kryptowährung also rund um den Globus fliegt und sich sogar Richtung All bewegt, kann man es ganz gelassen mit einem Ratschlag aus dem Reiseführer „Per Anhalter durch die Galaxis“ halten: keine Panik!

Jetzt in Kryptowährungen investieren: Kryptowährungen kaufen, verkaufen oder traden – wir haben die besten Broker, Börsen und Zertifikate zusammengestellt: Bitcoin kaufen | Ether kaufen | Ripple kaufen | IOTA kaufen | Broker-Vergleich

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

Facebook-Coin: Wird die Marktkapitalisierung von Libra über der von Bitcoin liegen?
Facebook-Coin: Wird die Marktkapitalisierung von Libra über der von Bitcoin liegen?
Kommentar

In diesem Gastartikel erläutern Prof. Dr. Philipp Sandner, Leiter des Blockchain Center an der Frankfurt School of Finance & Management, sowie seine wissenschaftlichen Mitarbeiter Jonas Groß und Felix Bekemeier, welche Marktkapitalisierung von dem Facebook-Coin Libra erreicht werden kann. Warum Libra höher bewertet sein kann als Bitcoin und welche Rolle hierbei Staatsanleihen spielen.

Italien fordert mit Mini-Bots die Euro-Stabilität heraus – ein Grund mehr für Bitcoin?
Italien fordert mit Mini-Bots die Euro-Stabilität heraus – ein Grund mehr für Bitcoin?
Bitcoin

Italien befindet sich mit der EU in einem Defizitstreit. Das Land weigert sich, den Haushaltsplan für 2020 gemäß den EU-Vorgaben anzupassen. Stattdessen wird über die Ausgabe einer neuen auf Anleihen basierenden Währung nachgedacht. Ein Himmelfahrtskommando, das man als Angriff auf den Euro bzw. das Eurosystem werten kann. Warum das Unterfangen den Euro in ernste Schwierigkeiten bringen und warum Bitcoin als Profiteur solcher Konflikte an Fahrt gewinnen kann.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Finde einen Job mit Zukunft

    Aktuell

    TenX-Updates und AMA: Viel Wind um nichts
    TenX-Updates und AMA: Viel Wind um nichts
    Szene

    TenX-CEO Tobias Hoenisch stellt sich in einem sogenannten AMA (ask me anything, etwa „frag mich irgendetwas“) Fragen der Community. Zwischen PR-Sprech und Appeasement wird klar: Das Start-up aus Singapur steht vor gewaltigen Herausforderungen.

    Wie man mit Stable-Coin-Arbitrage Gewinne generiert
    Wie man mit Stable-Coin-Arbitrage Gewinne generiert
    Sponsored

    Stable Coins wie USDT, PAX, TUSD, USDC oder DAI Maker gelten beim Bitcoin-Trading als sicherere Häfen. Die Stable-Coin-Arbitrage bietet zudem eine Möglichkeit, mit dem Handel der „stabilen Münzen“ Gewinne zu generieren.

    TechCrunch-Gründer verkauft millionenschwere Immobilie über Blockchain
    TechCrunch-Gründer verkauft millionenschwere Immobilie über Blockchain
    Tech

    Die Blockchain-Technologie bringt frischen Wind in den Immobilienhandel. Auch Häuser können nun mithilfe von Distributed Ledger den Besitzer wechseln. Jüngst machte auch der Gründer der Newsseite TechCrunch von dieser Möglichkeit Gebrauch.

    Fisco: Japanische Finanzbehörde FSA straft Bitcoin-Börse ab
    Fisco: Japanische Finanzbehörde FSA straft Bitcoin-Börse ab
    Regulierung

    Japans Finanzbehörde FSA übt Kritik an Fisco. Bei Fisco handelt es sich um die Betreibergesellschaft der Bitcoin-Börse Zaif, die im September 2018 Ziel eines Hacking-Angriffs wurde. In einem Bericht ist die Rede von fehlender regulatorischer Compliance.

    Angesagt

    Zcash-Update soll Skalierung deutlich verbessern
    Altcoins

    Der Privacy Coin Zcash hat eine Lösung für die Skalierbarkeit angekündigt. Mit einem Sharding-Protokoll inklusive neuer Blockchain soll die Welt künftig bezahlen können.

    Bitcoin-Regulierung: Die Forderungen der FATF
    Regulierung

    Das Thema Bitcoin-Regulierung wird auf internationaler Ebene konkreter. Die Anti-Geldwäsche-Organisation Financial Action Task Force (FATF) sieht vor, dass Krypto-Exchanges Transaktionsinformationen über Empfänger und Absender speichern und bei Bedarf offenlegen sollen. Die neuen Richtlinien sollen sowohl Anbieter von Krypto-Services als auch Regierungen in die Pflicht nehmen.

    Bitcoin-Mining-Verbot in Iran: Stromverbrauch stark angestiegen
    Bitcoin

    Da der jährliche Stromverbrauch um sieben Prozent gestiegen ist, erklärt die iranische Elektrizitätsagentur das Bitcoin Mining für illegal. Damit steht eine der wichtigsten Möglichkeiten zur Bitcoin-Beschaffung unter Strafe.

    BIZ warnt: Big-Techs könnten Stabilität gefährden
    Regulierung

    Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) warnt in ihrem jüngsten Bericht davor, dass sich weltweite Tech-Konzerne zu systemrelevanten Finanzakteuren entwickeln. Gleichzeitig jedoch besäßen Facebooks Libra & Co. mit Blick auf finanzielle Inklusion und Effizienz wegweisendes Potential für die Branche. Vonseiten der Gesetzgeber gelte es deshalb nun, entsprechende Bedenken gegenüber den ‚Big-Techs‘ – etwa in den Bereichen Datenschutz und Wettbewerbsrecht – auszuräumen.

    ×

    Du bist Anfänger und möchtest einfach in Bitcoin & Krypto investieren? Wir empfehlen eToro!

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko. 66% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln.