Das Prinzip Hodl: Großteil der Bitcoiner verkauft nicht

Alexandra Kons

von Alexandra Kons

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Alexandra Kons

Alexandra Kons hat Orient- und Asienwissenschaften, Deutsch als Fremdsprache und Arabistik studiert. Seit einigen Jahren widmet sie sich hauptberuflich dem Thema Kryptowährungen.

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Ja, sind denn die Bitcoin-Fans wahnsinnig? Ein Großteil der Bitcoin wurde im letzten Jahr keinen Millimeter über die Blockchain bewegt. Die HODL-Mentalität ist nach wie vor weit verbreitet.

Beim Umgang mit den Kryptowährungen gibt es verschiedenste Strategien. Eine dieser Strategien verdankt ihren Namen einem Post aus dem Jahr 2013, in dem ein wütender User des Bitcoin-Forums Bitcointalk.org den Begriff Hodl prägte. Verfasst hat den Post der User GameKyuubi Ende 2013 nach einem kleineren Bitcoin Crash. Der Krypto-Fan hatte sich trotz des Kursverlustes dagegen entschieden, seine digitalen Münzen zu verkaufen. Auf entsprechende Hinweise von anderen Tradern reagierte er dann äußerst gereizt und verfasste einen lustigen, wie gleichsam prägenden Monolog über das Hodln mit dem prägnanten Titel „I AM HODLING“. Die falsche Schreibweise von „to hold“ (zu deutsch: halten) gehört mittlerweile längst zum Kanon der Krypto-Meme-Sprache.

WE ARE HODLING oder Hodl als Grundstimmung


Das Prinizip Hodl ist nach wie vor eine weit verbreitete Strategie im Umgang mit Bitcoin. So wurden über 60 Prozent der im Umlauf befindlichen Bitcoins in den letzten zwölf Monaten nicht bewegt. Das deutet darauf hin, dass Bitcoin vor allem unter langfristig denkenden Anlegern gefragt ist. Einzelheiten über diese Hodl-Mentalität gab es auf Twitter vom Analytiker Rhythm am 2. Dezember:

11.580.00 [sic] Bitcoin sind seit über einem Jahr nicht mehr bewegt worden. Selbst mit einem Preisanstieg von 85 Prozent in dieser Zeit wurden diese Millionen Bitcoin weder verkauft noch gehandelt. […].

Auch wenn sich in diesem Tweet ein kleiner Rechtschreibfehler – 11.580.00 statt 11.580.000 – eingeschlichen hat, scheint die Aussage doch repräsentativ für die Mehrheit der Bitcoin-Investoren zu stehen.

Kurzfristige Gewinne im Fokus oder Angst vor volatilen Kursen?

Obwohl der Bitcoin seit dem Jahr 2018 eine bahnbrechende Entwicklung hingelegt hat, ist die bevorzugte Strategie das Ruhenlassen der virtuellen Währung – auch in bearishen Phasen. Hodler lassen sich ebensowenig von bullishen Spitzen beeindrucken. Von den 18,08 Millionen geminten Coins wurden im zurückliegenden Jahr rund 64 Prozent nicht bewegt. Und das, obwohl sich die Kryptowährung zeitweise um 200 Prozent im Wert steigern konnte.

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