Cryptopia meldet sich zurück – Die Bitcoin-Börse nimmt den Handel nach Hackerangriff wieder auf

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Cryptopia meldet sich zurück – Die Bitcoin-Börse nimmt den Handel nach Hackerangriff wieder auf

Die neuseeländische Bitcoin-Börse Cryptopia gab die Wiedereröffnung ihrer Handelsplattform bekannt. Nach einem Hackerangriff im Januar 2019 konnten die Kunden wochenlang nicht auf ihre Accounts zugreifen. Der Schaden durch die entwendeten Coins war erheblich. Nun geht die Börse mit 40 Handelspaaren wieder online.

Wie mittlerweile in Krypto-Kreisen bekannt ist, fiel Cryptopia Anfang des Jahres 2019 einem Hackerangriff zum Opfer. Wir berichteten über die Vorgänge. Am 14. Januar ging die neuseeländische Bitcoin-Börse zunächst in den Wartungsmodus. Einen Tag später gab das Unternehmen bekannt, dass eine Sicherheitslücke entdeckt wurde und erhebliche Verluste zu verzeichnen seien. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass bereits seit dem 13. Januar verdächtige Transaktionen stattgefunden hatten. Ebenfalls offiziell ist nun, dass Ether und ERC20-Token im Wert von rund 16 Millionen US-Dollar fehlen.

Handel wieder eingeschränkt möglich

Via Twitter gab Cryptopia bekannt, dass die Homepage ab dem 4. März zumindest im Lesemodus wieder online gehen würde. Etwas später konnten die Kunden über die Website ausstehende Aufträge löschen. Kurz darauf informierte das Unternehmen darüber, dass der Support damit begonnen hat, Anfragen zur Änderung von Passwörtern und 2FAs zu bearbeiten.

In einem aktuellen Post vom 19. März twitterte das Team nun:

Update: Wir haben den Handel mit 40 Handelspaaren, die wir als sicher ermessen, wieder aufgenommen. Wir werden diese Liste erweitern, sobald wir mehr Coins klären konnten.

Sicherheitslücken bei Bitcoin-Börse Cryptopia

So erfreulich dies klingt, ein gewisses Unbehagen dürfte bei vielen Nutzern bleiben. Denn der Cryptopia-Hack unterscheidet sich nach der Einschätzung von Experten von bisher bekannten Angriffen auf Bitcoin-Börsen. Zum einen war die Zahl der betroffenen Wallets mit über 76.000 ungewöhnlich hoch. Die Angreifer hatten also Zugang zu tausenden Private Keys.

Zum anderen konnte Cryptopia nicht verhindern, dass die Attacke noch mehrere Tage nach der Entdeckung fortgesetzt wurde. Das Unternehmen hatte offenbar keine Kontrolle über die betroffenen Wallets. Dies deutet darauf hin, dass Cryptopia alle Private Keys auf einem einzigen Server verwahrte.

Einen Überblick über die aktuell auf Cryptopia handelbaren Coins findet man hier.

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