Cryptopia-Hack: Update zum Stand der Ermittlungen

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Quelle: Shutterstock.com

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Die Ermittlungen im Fall der neuseeländischen Bitcoin-Börse Cryptopia dauern an. In einer Stellungnahme vom 7. Februar verrät die Polizei, dass sie den Fokus auf das Nachspüren der gestohlenen Funds lege. Es geht um Krypowährungen im Gegenwert von über 16 Millionen US-Dollar.

Die neuseeländische Polizei verzeichnet Fortschritte in der Causa Cryptopia. Die Ermittlungen „laufen gut und machen an mehreren Fronten Fortschritte“, heißt es in einer Pressemitteilung vom 7. Februar. Die Fahnder konzentrierten sich auf die Offenlegung der Identität der Drahtzieher sowie auf den Versuch, die gestohlenen Coins aufzuspüren.

Die Voraussetzungen könnten durchaus schlechter sein. Schließlich lassen sich die Wege der Kryptowährungen – die aus sage und schreibe 75.000 Wallets entwendet wurden – problemlos nachvollziehen. Die Polizei macht entsprechend dankbar Gebrauch von der Transparenz der Blockchains – auch mit der Unterstützung internationaler Kollegen.

Die gestohlene Kryptowährung wird von der Polizei und Spezialisten weltweit aktiv verfolgt, da die Blockchains öffentlich zugänglich sind,

heißt es in der Mitteilung.

Noch kein Ende in Sicht

Derzeit sind die Beamten auch noch vor Ort in Christchurch, dem Firmensitz von Cryptopia, mit der Beweissicherung beschäftigt. In dem Update schätzt Detective Inspector Greg Murton, dass die Ermittlungen im Crpytopia-HQ am 15. Februar enden. Die Cryptopianer hätten den Ermittlern „wertvolle Unterstützung“ geleistet, so Murton weiter.

Das bedeutet freilich nicht, dass der Fall bis zum 15. abgeschlossen ist. Im Gegenteil: Murton weißt zum wiederholten Male darauf hin, dass die Ermittlungen sich alles andere als trivial gestalten und dementsprechend in die Länge ziehen.

Es wird erwartet, dass diese Ermittlung aufgrund der Komplexität der Cyber-Umgebung viel Zeit in Anspruch nehmen wird.

Der oder die Täter haben die erbeuteten Coins teilweise auf diversen Exchanges untergebracht. Eine fragwürdige Entscheidung – schließlich liefern sie die gebrandmarkten Hehler-Token der Willkür der Börsen-Chefs aus. Binance-CEO Zhao ist bereits am 17. Januar mit gutem Beispiel vorangegangen und hat Einlagen, die aus dem Cryptopia-Hack stammen, eingefroren.

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