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Crypto.com: Asien soll Bitcoin-Debitkarten bekommen

Das Tech-Start-up crypto.com aus Hongkong will den asiatischen Kontinent künftig mit Debitkarten für Bitcoin und andere Kryptowährungen versorgen. Sie verfügen bereits über Lizenzen, der Versand ins Ausland ist ebenfalls geplant.

TenX und Bitwala heißen hierzulande die Unternehmen, die künftig Kredit- und Debitkarten für Kryptowährungen wie Bitcoin herausgeben wollen. Doch in Deutschland laufen die Räder des Verwaltungsapparats bekanntlich etwas langsamer als anderswo. Das bestätigt ein Blick nach Hongkong.

Dort ist es das Tech-Start-up Crypto.com, das einen bisher unerschlossenen Markt angreift und diesen mit Kryptodebitkarten versorgen will. Damit wäre es künftig möglich, seine Einkäufe mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen zu bezahlen.

Mehr als 100.000 Karten bereits unterwegs

Wie die South China Morning Post berichtet, ist das Unternehmen bereits dabei, über 100.000 Karten an Kunden rund um die Welt zu senden. Von den Karten erwartet sich Crypto.com letztlich nicht nur mehr Effizienz, sondern auch mehr Sicherheit für die Kunden:

„Für Menschen, die Kryptowährungen halten, ist es sehr wichtig zu wissen, dass man sie jederzeit wieder in Fiatwährungen umwandeln und auscashen kann, wenn man möchte“,

betont Kris Marszalek, Crypto.com Mitgründer gegenüber der South China Morning Post.


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Das Unternehmen, das vor einer Namensänderung im Juli „Monaco“ hieß, will zudem Kreditlizenzen in Singapur und Hongkong beantragen. Läuft alles nach Plan, können Nutzer der Karte künftig auch Kredite aufnehmen, die mit Bitcoin und MCO, dem eigenen Token von Crypto.com, abgerechnet werden. Das Unternehmen hat von der Monetary Authority of Singapore bereits eine Lizenz für die Karten erhalten. Das Start-up gibt die Debitkarten in Zusammenarbeit mit der deutschen Wirecard Bank aus. Das Unternehmen unterstützt die fünf Kryptowährungen Bitcoin, Litecoin, Ethereum, MCO und Binance Coin. Diese kann man wiederum in sieben verschiedene Fiatwährungen tauschen.

Über crypto.com

Crypto.com hat im Mai und Juni letzten Jahres 26,7 Millionen US-Dollar in einem Token-Verkauf gesammelt. Das Unternehmen wird einen Teil der Transaktionsabwicklungsgebühr als Umsatz einbehalten. Sie will außerdem Einnahmen aus dem Kryptohandel und einem automatisierten Kauf- und Verkaufsservice von Kryptowährungen erzielen, der sich jedoch noch in der internen Testphase befindet.

BTC-ECHO

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