Kleiman vs. Wright Craig Wright sorgt für Verwirrung im Streit um eine Million Bitcoin

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Quelle: Shutterstock

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Der Rechtsstreit zwischen Craig Wright und den Hinterbliebenen seines ehemaligen Geschäftspartners Dave Kleiman geht in die nächste Runde. Anstatt wie versprochen am 1. Januar dieses Jahres die Hälfte des Bitcoin-Vermögens aus dem Tulip Trust auszuhändigen, verwirrt Wright Gericht und Kläger mit einer Flut an neuen Dokumenten.

Böse Zunge behaupten, Craig Wright (CSW) erkaufe sich Zeit. Denn anstatt wie angekündigt bis Anfang Januar reinen Tisch in Bezug auf das im sogenannten „Tulip Trust“ abgelegte Bitcoin-Vermögen zu machen, reicht der Australier insgesamt 428 Dokumente bei Gericht ein. In einem der Dokumente ist die Rede von einem „Tulip Trust III“. Es handelt sich also bereits um den dritten Versuch, das Gericht von der Existenz des sagenumwobenen Treuhandkontos zu überzeugen, auf denen die geminten Bitcoin-Millionen aus den Anfangstagen der Kryptowährung Nr. 1 stammen sollen.


Eigentlich hatte Craig Wright auf seiner Website angekündigt, den Zugang zum Tulip Trust bis „Anfang Januar 2020“ freizugeben. Schließlich hatte das Gericht den selbsternannten Autor des Bitcoin White Paper bereits im August 2019 dazu verdonnert, die Hälfte der BTC aus den gemeinsamen Geschäften mit dem verstorbenen Dave Kleiman an dessen Familie abzugeben.

Wie ich in einem Gerichtsverfahren erklärt habe, glaube ich, dass ich im Januar 2020 Informationen erhalten werde, die es uns ermöglichen, die Coins zu identifizieren, die ich in den Jahren 2009 und 2010 in meinen Unternehmen gemint habe,

heißt es vonseiten CSW.

Der gerichtlichen Anweisung ist Wright indes immer wieder mit fadenscheinigen Begründungen ausgewichen. Das Bitcoin-Vermögen, das Wright zufolge über eine Million BTC umfassen soll, liege im Tulip Trust. Dieser sei jedoch verschlüsselt und könne nur mit zwei von drei Schlüsseln geöffnet werden. Einer der Schlüssel liege jedoch bei einer Art Bürgen, der die Übergabe an Wright aus unerfindlichen Gründen bisher verweigert hat. Daher seien ihm derzeit die Hände gebunden, so Wright.

Craig Wright hat Vertrauen verspielt

Ob der abermalige Aufschub zur Glaubwürdigkeit des Angeklagten beiträgt, ist unwahrscheinlich. Schließlich äußerte der vorsitzende Bezirksrichter Bruce Reinhardt bereits im Vorfeld Zweifel an der Existenz eines Tulip Trusts.

Die Gesamtheit der Indizien in den Akten belegt nicht, dass der Tulip Trust existiert,

so Reinhardt während einer der vorangegangenen Verhandlungen im August 2019.

Die Einschätzung von Reinhardt deckt sich mit der Meinung vieler Marktbeobachter, die den Tulip Trust bereits seit geraumer Zeit als Nebelkerze bezeichnen. Spätestens im Mai 2020 könnte Wright für mehr Klarheit in der Sache sorgen. Denn während des anstehenden Halvings will CSW einen Großteil seines Bitcoin-Besitzes auf den Markt werfen, um so für nachhaltige Kursturbulenzen an den Krypto-Märkten sorgen.

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