„Satoshi“ vs Kleiman Craig Wright: Gerichtstermin rückt näher

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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gericht in florida als symbol für den prozess gegen craig wright, den mutmaßlichen bitcoin-erfinder satoshi nakamoto

Quelle: Shutterstock

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Ob der selbsternannte Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto bald tief in die Tasche greifen muss, wird sich vor Gericht entscheiden.

Kleiman vs Wright – ein Streitfall, in dem es um den Besitzanspruch an etwa 1,1 Millionen Bitcoins geht. Diese sollen sich nach Angaben von Craig Wright im so genannten Tulip Trust befinden. Die Bitcoin sollen aus einem Mining-Unternehmen stammen, das Wright gemeinsam mit seinem damaligen Freund Dave Kleiman geführt haben soll.

Ira Kleiman, Craig Wright und über eine Million Bitcoin

Letzterer ist allerdings verstorben und die Besitzansprüche des Tulip Trusts damit nicht letztlich geklärt. Wright selbt – mutmaßlicher Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto – besteht jedenfalls darauf, dass ihm der Inhalt des Trusts zustehe. Die Kleimann-Erben sehen das allerdings anders. Bereits seit Februar 2018 versucht ein US-Gericht, zwischen den Fronten zu vermitteln.

Dabei gab es Verzögerungen jeglicher Art – etwa dahingehend, dass der selbsternannte Bitcoin-Erfinder Wright das Gericht mit Anträgen überhäufte. Zudem hatte er versucht, mit teils fragwürdiger Beweisführung klarzustellen, dass er die nötigen Private Keys für den umstrittenen Tulip Trust habe. Wie sich herausstellte, waren die Dokumente zum Teil nicht echt.


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Nun haben Anwälte beider Seiten gegenüber dem Branchenmagazin Cointelegraph bestätigt, dass es am 6. Juli zur Verhandlung kommen soll. Wrights Anwalt Andres Rivero habe dem Magazin demnach mitgeteilt, dass es voraussichtlich zu keinen weiteren Verzögerungen mehr kommen solle:

Es ist immer möglich, dass sich Verhandlungen verschieben […]. Aber wir haben uns allen Verzögerungen entgegengestellt und wir waren immer bereit, vor Gericht zu ziehen. Die Kläger müssen nun beweisen, dass es eine mündliche Vereinbarung darüber gab, dass 50 Prozent von allem was Dr. Wright jemals tun würde Mr. Kleiman gehört.

Andres Rivero

Velvel Freedman, Anwalt der Kleiman-Seite, sieht die Sache indes anders:

Jegliche Kommentare darüber, dass die Klägerseite für Verzögerungen des Verfahrens verantwortlich sei, sind absurd. Wie Richter Bloom am 10. Januar 2020 festgestellt hat, haben Craigs Mätzchen und sein Benehmen die Urteilsfindung verzögert und wertvolle Zeit und Ressourcen verschwendet […]. Außerdem haben sie die Klägerseite daran gehindert, Beweise vorzubringen. Die Kläger sehen der Verhandlung entgegen.

Dem Bitcoin-Erfinder gegenüber steht der Bruder des Verstorbenen, Ira Kleimann. Er sagt, dass ihm die Hälfte der 1,1 Millionen Bitcoin zustehe.

Wie es aussieht, wird am 6. Juli vor Gericht der Craig-Wright-Fall verhandelt.

Wer hat Bitcoin erfunden?

Nach wie vor steht nicht fest, wer hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto steckt. Der Bitcoin-Erfinder hatte das White Paper zur Kryptowährung ohne Angabe seines Namens in einer Mailing-Liste veröffentlicht. Craig Wright behauptet zwar beharrlich, Satoshi Nakamoto zu sein, konnte es bislang jedoch nicht beweisen. Weitere mögliche Kandidaten findet man an dieser Stelle.

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