Coinbase führt Stop Orders für Bitcoin-Trader ein

Max Kops

von Max Kops

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Bitcoin Kurs

Quelle: © grade, Fotolia

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Der Bitcoin Dienstleister Coinbase hat seinen Marktplatz kürzlich um eine nützliche  “Stop Order” Funktion ergweitert. Das bedeutet: Es wird ein beliebiger Kurs festgesetzt, der als feste Marke gilt um ein Kauf- bzw. Verkaufsangebot automatisch auszulösen. Diese Funktion kann u.a. die Nutzer im Falle eines Kurssturz vor größeren Verlusten schützen

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

Die Stop Loss Orders scheinen im Umfeld von digitalen Währungen zunächst ein Widerspruch zu sein, schaut man sich die Volatilität der Währungen in der Vergangenheit an. Genau deswegen sind sie aber insbesondere für Bitcoin Akzeptanzstellen und Trader relevant.

Traden mit der Coinbase Stop Loss Funktion

Trader profitieren ganz einfach von der Begrenzung der Verluste, falls der Markt in unerwartete Schwierigkeiten gerät. Genau wie bei Aktien werden die Bitcoins dann verkauft, sobald ein gewisser Preis unterschritten wird.  Gemäß dem Namen Stop Loss lassen sich damit die Verluste in einer bestimmten Reichweite begrenzen.

Unternehmen profitieren von Stop Loss Option


Die zunächst offensichtlichen Vorteile für Trader könnten allerdings auch für Bitcoin Akzeptanzstellen interessant werden: Schließlich tragen Unternehmen, die Bitcoins akzeptieren, ein hohes Kursschwankungsrisiko. Wer die erhaltenen Bitcoins als Händler nicht unmittelbar in die Fiatwährung tauscht (bspw. mit einem Abwickler wie Bitpay) läuft ständig Gefahr, dass der Bitcoin Kurs sich ändert und das Guthaben nicht mehr den Gegenwert hat, den die Bitcoins zum Kaufzeitpunkt hatten.

Mit einer Stop Loss Order würde man den Händlern, die Bitcoins direkt akzeptieren, das Kursänderungsrisiko in Teilen abnehmen. Um keine weiteren Verluste hinnehmen zu müssen, würden die Bitcoins anschließend automatisch verkauft.

Kommentar des Autors (Max):

“Besonders interessant sind die Möglichkeiten, die sich für Unternehmen ergeben. In der Vergangenheit gab es zwei wesentliche Kritikpunkte von Unternehmen bzgl. der Akzeptanz von Bitcoins:

Die sichere Aufbewahrung und das Kursänderungsrisiko. Eine Dienstleistung, die den möglichen Verlust ohne große Zusatzkosten begrenzt, könnte letzteres Problem also lösen. Viele der (größeren) Akzeptanzstellen nehmen Bitcoins nur indirekt über einen Zahlungsabwickler an und tauschen sie direkt in die entsprechende Fiatwährung. Damit werden die Bitcoins leider regelmäßig aus dem System gekickt. Der augenscheinliche Zuwachs an Bitcoin Einsatzmöglichkeiten führt also auch teilweise dazu, dass der Kurs durch die direkten Verkäufe am Markt gedrückt wird.”

BTC-Echo

Englische Originalfassung via CoinDesk


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