Marktupdate Chance für Bitcoin-Kurs (BTC): Visa plant Krypto-Integration

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Visa plant die Einbindung von Kryptowährungen in den Zahlungsverkehr. Steht Bitcoin vor der Massenadaption?

Nach Wochen der zähen Konsolidierung kommt allmählich Bewegung in den Bitcoin-Kurs. Die Krypto-Leitwährung rutscht im Tagesvergleich zwar um 0,3 Prozent auf 9.488 US-Dollar, umkurvt aber erstmals seit einem Monat wieder die 9.500-US-Dollar-Marke. Im Wochenvergleich kann die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung um 4 Prozent ins Plus drehen.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

So befreit sich der Bitcoin-Kurs mit langsamen Schritten aus seiner seitwärts gerichteten Bewegung. Seit rund vier Wochen pendelt die Krypto-Leitwährung beständig in einer Kursspanne zwischen 9.000 und 9.500 US-Dollar. Wegen der unüblich geringen Volatilität des Assets haben sich die Bollinger Bänder auf dem Tageschart zusammengezogen. Der jüngste Sprung über die Abwärtstrendlinie der letzten Wochen markiert daher einen Befreiungsschlag und könnte den Grundstein für eine Rallye legen.

Das Tauziehen zwischen Bären und Bullen dürfte aber hart umkämpft bleiben. Der Hüpfer über die Abwärtstrendlinie weist zwar den Weg in Richtung 10.000-USD-Marke. Da bei 10.048 US-Dollar das 61,8 Prozent-Fibonacci-Retracement als Widerstand wartet, könnte der Ausbruch über die wichtige Marke jedoch nur kurz währen.


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Auf Basis des Wochencharts kommt man insgesamt zwar zu einer neutralen Einschätzung, aber mit leicht bullishen Tendenzen. Ein Ausbruch über die 10.000-US-Dollar-Schwelle scheint für den Bitcoin-Kurs in den kommenden Wochen möglich. Dafür müssen die Bullen aber ihre Hörner wetzen.

Veni, vidi, Visa

Nachdem bereits Gerüchte um eine bevorstehende Bitcoin-Integration bei PayPal entfacht wurden, folgt mit Visa ein weiteres Schwergewicht unter den Zahlungsdienstleistern mit erklärten Krypto-Ambitionen. Visa habe bereits „mit lizenzierten und regulierten digitalen Währungsplattformen wie Coinbase und Fold zusammengearbeitet, um eine Brücke zwischen digitalen Währungen und dem globalen Netzwerk von 61 Millionen Händlern zu schlagen“, heißt es in einem Blogeintrag.

Das Unternehmen hat die Vorstöße in den Krypto-Zahlungssektor in den letzten Jahren intensiviert, um „zum bevorzugten Netzwerk für digitale Wallets zu werden“. Visa hat im vergangenen Jahr in Anchorarage investiert, ein Unternehmen, das Sicherheitskonzepte für den Zahlungsverkehr mit digitalen Währungen entwickelt. Zudem forscht der Debitkarten-Anbieter im Bereich Blockchain-Technologie, um „neue Mechanismen zur Verbesserung der Skalierbarkeit und zur Ermöglichung von Offline-Transaktionen mit digitalen Währungen“ zu entwickeln.

Der Weg zur Massenadaption von Kryptowährungen ist aber noch mit einigen regulatorischen Hürden gepflastert:

Wir wissen, dass politische Entscheidungsträger und Regulierungsbehörden nach wie vor Fragen und Bedenken bezüglich digitaler Währungen zu einer Reihe von Themen haben, die vom Verbraucherschutz bis zur Belastbarkeit von Zahlungen reichen. Wir glauben, dass diese Bedenken am besten durch eine enge Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen und dem öffentlichen Sektor ausgeräumt werden können.

Ein Wink in Richtung Facebooks Libra-Projekt, das mit den Plänen eines „Global Coin“ in ein regulatorisches Wespennest stieß und Währungshüter weltweit in Aufruhr versetzte. Visa war zunächst Partner der Libra Association, stieg aber mit weiteren Unternehmen wie PayPal und Ebay aus.

Chancen für den Bitcoin-Kurs?

Begraben hat das börsennotierte Unternehmen seine Krypto-Ambitionen damit aber nicht. Neben Mastercard könnte Visa somit eine Schlüsselrolle bei der Massenadaption von Kryptowährungen spielen.

Im Rahmen dieser Strategie für den öffentlichen Sektor arbeitet Visa mit politischen Entscheidungsträgern und globalen Organisationen zusammen, um den Dialog und das Verständnis für digitale Währungen mitzugestalten. Dazu gehören unsere Arbeit mit dem Weltwirtschaftsforum und unsere Zusammenarbeit an einer Reihe von politischen Empfehlungen für Zentralbanken, die das Konzept der digitalen Währung der Zentralbank (Central Bank Digital Currency, CBDC) untersuchen.

Welche digitalen Währungen Visa künftig unterstützt, ist zwar bislang nicht bekannt. Da das Unternehmen jedoch plant, „die digitalen Währungen und Blockchain-Netzwerke zu unterstützen, die unsere Kunden und Partner fordern“, dürfte sich Bitcoin als Kryptowährung Nr. 1 mit hoher Wahrscheinlichkeit im Portfolio wiederfinden. Für den Bitcoin-Kurs ein gutes Signal, schließlich steigt mit einer Akzeptanz der virtuellen Währung im globalen Zahlungsverkehr auch die Nachfrage, was den Kurs wiederum gen Norden manövrieren könnte.


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