Brave: L.A. Times akzeptiert Basic Attention Token (BAT) des Privacy Browser

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Brave: L.A. Times akzeptiert Basic Attention Token (BAT) des Privacy Browser

Mit der L.A. Times kann der Brave Browser einen prominenten Neuzugang in seinem Publisher-Netzwerk vorweisen. Damit ist es ab sofort möglich, Inhalte auf der Website der Tageszeitung mit dem Basic Attention Token (BAT) zu bezahlen. 

Die Spatzen pfeifen es schon länger von den Dächern: Internetwerbung in ihrer derzeitigen Form befindet sich auf einem absteigenden Ast. So haben etwa kleinere Ersteller von Inhalten auf Websites wie YouTube kaum eine Chance, sich mit Werbeeinnahmen über Wasser zu halten. Doch auch die großen YouTuber sind nicht vor dem Damoklesschwert der Demonetarisierung ihrer Inhalte gefeit.

Das Kreuz mit der Werbung im Internet

Dazu kommt, dass die Videoplattform sich ein gutes Stück der Werbeeinnahmen abgreift. Deshalb suchen immer mehr Content-Produzenten nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten. Der YouTube-Megastar PewDiePie ist beispielsweise eine Kooperation mit der blockchainbasierten Streaming-Plattform DLive eingegangen. Darüber hinaus erfreuen sich auch Crowdfunding-Plattformen wie Patreon wachsender Beliebtheit bei den Erschaffern von Inhalten.

Soviel zur Problematik aus der Produzenten-Sicht. Der Fall YouTube ist symptomatisch für sinkende Werbeumsätze, aber kein Einzelfall. Dazu kommt, dass penetrante Werbung, etwa in Form von Pop-ups und nicht überspringbaren Werbe-Clips auf Videoseiten den Konsumenten dazu bewegen, Ad-Blocker zu installieren (an dieser Stelle ein Dankeschön an alle, die ihren Ad-Blocker auf BTC-ECHO deaktiviert haben!).

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Anzahl der Brave Publisher wächst


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Bei dem auf Privatsphäre spezialisierten Browser Brave gehört ein Blockieren von Werbung zur Standardeinstellung. User der Beta-Version haben stattdessen die Option, sich bis zu fünf Anzeigen pro Stunde anzeigen zu lassen. Für das Betrachten einer Anzeige winkt eine Belohnung von 0,05 Basic Attention Token (BAT). Diese gesammelten BAT werden am Stichtag (den fünften des Monats) an die Browser-eigene Wallet bezahlt.

Nun ist es bislang nicht ohne Umwege möglich, diese BAT auf eigene Wallets zu übertragen. Dafür können Benutzer des Browsers BAT-Trinkgelder an die Ersteller von Inhalten überweisen. Diese können über die BAT nach einem KYC bei Uphold nach Belieben verfügen. Doch auch hier gilt: BAT werden an einem Stichtag übertragen. Die Spende bzw. das Trinkgeld eines Users ist für den Ersteller also nicht unmittelbar verfügbar.

Mit der Website L.A. Times kann Brave nun einen neuen prominenten Publisher vorweisen. Nach Daten der Website batgrowth.com entwickelt sich die Zahl der Brave Publisher rasant. Alleine die Zahl der YouTuber, die BAT akzeptieren, stieg seit Anfang März von 35.000 auf rund 60.000.

Ob Brave es tatsächlich schaffen wird, das Internet grundlegend zu verändern, bleibt natürlich abzuwarten. Der Trend zum selbstbestimmten User kommt nicht ohne konkurrierende Lösungen für Micropayments daher. Allerdings belebt Konkurrenz ja bekanntlich das Geschäft. Jetzt Brave Browser downloaden.

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