Blockchain Börsen-Startup Funderbeam erhält 2,6 Mio. USD

Max Kops

von Max Kops

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Frankfurter Börse

Quelle: © eyetronic - Fotolia.com

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Ein Startup aus London, das auf Grundlage der Blockchain einen Next-Generation Aktienmarkt bereitstellen möchte, erhielt im Zuge der vergangenen FInanzierungsrunde 2,6 Mio. US-Dollar Wagniskapital.
Funderbeam verspricht neue Technologie am Aktienmarkt

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Funderbeam verspricht neue Technologie am Aktienmarkt

Das Prinzip von Funderbeam klingt in der Theorie sehr einfach: Nutzer können sogenannte Tokens kaufen, die zu bestimmten Startups gehören. Möchte jemand ein Startup unterstützen, erwirbt er einfach ein entsprechendes Token des Unternehmens. Diese Tokens, in der Theorie also ähnlich zu klassischen Wertpapieren, können anschließend auf dem Marktplatz mit anderen Nutzern gehandelt werden.

Tatsächlich konnte man das Finanzmodell bereits in die Form der Blockchain gießen und drei Startups bei der Finanzierung unterstützen. Funderbeam selbst organisierte die eigene FInanzierung u.a. auch über die Plattform.

Kaidi Ruusalepp, Gründerin und CEO, hatte bereits in ihrer beruflichen Karriere Erfahrungen mit Börsen gemacht und so eine gewisse Vorstellung der Prozesse. Sie selbst verspricht sich von der Digitalisierung eines Börsenplatzes über die Blockchain eine großartige Zukunft:

“Funderbeam ist durch die Kombination aus einer Datenbasis, Finanzierungsmöglichkeiten und dem Handel die Zukunft der Börsen, über alle Grenzen hinweg und basierend auf der Blockchain-Technologie”

Bekannte Persönlichkeiten unter den Investoren


Zu den Investoren in Funderbeam zählen Thomson Reuters, Draper Associates and IQ Capital. Neben weiteren Investoren früherer Runden hatten die drei Kapitalgeber sich an der letzten Finanzierungsrunde beteiligt und möchten damit weitere Wachstumsmöglichkeiten schaffen.

Meinung des Autors (Max):

Die generelle Idee hinter Funderbeam scheint zunächst dem herkömmlichen Aktienmarkt sehr ähnlich zu sein. Als zwei wesentliche Bestandteile gibt es den initialien Verkauf der Anteile (IPO) und den anschließenden Handel auf dem Marktplatz.
Entscheidend ist aber, dass Aktienhändler im klassischen Sinne immer ein Depot besitzen, d.h. eine dritte Partei damit beauftragen, die Verwaltung der Wertpapiere zu übernehmen.
Wendet man dieses Prinzip hingegen mithilfe der Blockchain-Technologie an, dann werden die Tokens (statt der Wertpapiere) so ausgegeben, dass sie danach auch von anderen Parteien jederzeit sehr schnell auf Echtheit geprüft werden können. So bedarf es zwangsläufig nicht einmal einer Bank, die diese Validierungen vornimmt, sondern – wie im Blockchain-Bereich üblich – Algorithmen, die über wahr und falsch entscheiden.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung via CoinDesk


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