Bitsane: Bitcoin-Börse verschwindet mit Nutzer-Geldern

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

Bitsane verschwindet mit Bitcoin & XRP

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Bitsane, eine Bitcoin-Börse aus Irland, ist mit Nutzergeldern verschwunden. Laut Nutzerberichten ist es seit vergangener Woche nicht mehr möglich, eingelagerte Kryptowährungen wie Bitcoin und XRP (Ripple) abzuheben. Der Verdacht eines Exit Scams liegt nahe.

Die Berichte über weniger vertrauenswürdige Handelsplätze für Kryptowährungen häufen sich aktuell. So berichteten wir in der zurückliegenden Woche etwa darüber, dass die Bitcoin-Börse Bitrue gehackt worden ist. Die Angreifer sollen dabei eine Beute von über vier Millionen US-Dollar in den Kryptowährungen ADA (Cardano) und XRP (Ripple) mitgenommen haben. Grund dafür war eine Sicherheitslücke, die die Angreifer extern ausnutzten. Etwas anders lagert sich der Fall bei einer Börse aus dem irischen Dublin. So berichtet das Nachrichtenmagazin Forbes, dass es bei der Börse Bitsane seit vergangener Woche nicht mehr möglich ist, eingelagerte Kryptowährungen abzuheben. Bitsane selbst habe ihre Kunden via E-Mail darüber informiert, dass dies aus technischen Gründen der Fall sei. Allerdings soll das bereits am 17. Juni sein, seitdem ist die Bitcoin-Börse offenbar offline – Kunden versuchen verzweifelt, an ihre Kryptowährungen zu kommen. Wie das Magazin weiter berichtet, verfügte Bitsane über 246.000 Nutzer mit einem täglichen Handelsvolumen von sieben Millionen US-Dollar. Was mit den eingelagerten Kryptowährungen passiert ist, ist bis dato nicht bekannt. Laut weiteren Berichten haben Nutzer aus den USA bereits das FBI eingeschaltet.

Bitsane präsentiert Probleme im Bitcoin-Ökosystem


Während das Nachrichtenmagazin den Diebstahl der Bitcoin mit einer mangelnden Sicherheit bei Kryptowährungen gleichsetzt, liegt Forbes dabei jedoch einem gewöhnlichen Fehlschluss auf. Denn letztlich ist es wie so oft die technologische Infrastruktur der Börsen selbst, die hier zu wünschen übrig lässt. Die Kritik ist nichtsdestotrotz berechtigt – so liegt es an der Krypto-Community selbst, für ein geregeltes Handelsumfeld bei Kryptowährungen zu sorgen. Außerdem liegt es in der Verantwortung der einzelnen Nutzer, für die Sicherheit der eigenen Kryptowährungen zu sorgen. Denn getreu dem Motto „be your own bank“ empfiehlt es sich nicht, seine Bitcoin & Co. länger als nötig auf den Handelsplätzen zu lagern. Vielmehr empfiehlt sich die Lagerung auf Hardware Wallets.


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