BitFlyer kommt nach Europa

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Quelle: Himeji Castle and full cherry blossom, with Fuji mountain background, Japan via shutterstock

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BitFlyer, die größte Krypto-Börse in Japan, wird nach Europa kommen. Dafür hat sie heute von der luxemburgischen Finanzaufsicht Commission de Surveillance du Secteur Financier die Genehmigung bekommen. Damit werden sie sowohl in Japan, USA als auch in Europa ansässig sein.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

ong> Damit werden sie sowohl in Japan, USA als auch in Europa ansässig sein.

Laut einem offiziellen Statement wird die größte japanische Krypto-Börse BitFlyer nach Europa expandieren. Die geplante Expansion in das steuerfreundliche Luxemburg wird der japanischen Börse weiteres Wachstum bescheren. Zunächst beschränkt sich das Angebot der Börse zwar noch auf das Währungspaar BTC/EUR. Darüber hinaus ist jedoch im Laufe des Jahres noch die Aufnahme weiterer Kryptowährungen wie Litecoin, Ethereum und Bitcoin Cash geplant. Als Startangebot wollen die Betreiber neuen Kunden zudem die Transaktionsgebühren erlassen.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung rangiert BitFlyer beim Handel mit der führenden Kryptowährung Bitcoin bei einem 24-Stunden-Handelsvolumen von 279.125.000 Dollar weltweit auf Platz 6 der Kryptobörsen.

Nach ihrer Gründung im Januar 2014 war das Unternehmen stetig gewachsen. So war BitFlyer im November letzten Jahres in die USA expandiert. Dafür bekam sie als vierte Börse in den USA von der New York State Department of Financial Services eine Lizenz für den Handel mit Kryptowährungen. Durch diese internationale Ausrichtung festigt sie ihre Position im Markt der Kryptowährungen und erhöht damit auch für europäische Anleger ihre Attraktivität. Hier lässt sich eine gegenläufige Bewegung zu den aktuellen Entwicklungen in Südkorea festhalten – was sich letztlich als erfolgreicher auszeichnen wird, zeigt die Zeit.

Japan, Kryptofreund


Auch in anderen Bereichen gestaltete sich das Land der aufgehenden Sonne in letzter Zeit als vergleichsweise krypto-freundlich. So hat die Chat-App LINE mit 168 Millionen Usern Kryptowährungen in ihr Bezahlsystem integriert. Das Finanzhaus Mitsubishi Trust and Banking veröffentlichte sogar einen Versicherungsschutz für von Angriffen betroffenen Krypto-Anlegern. Schließlich bleibt zu erwähnen, dass Japan stark vom chinesischen ICO-Verbot im letzten Jahr profitierte. Viele junge Unternehmer wanderten demnach von China nach Japan ab, um dort von der kryptofreundlichen Umgebung zu profitieren.


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