Bitcoin sucht den Boden, Binance startet durch – Die Lage am Mittwoch

Bitcoin sucht den Boden, Binance startet durch – Die Lage am Mittwoch

Der Bitcoin-Kurs kämpft nach wie vor mit Boden und der Resistance. Derweil startet der Binance-Kurs durch und das Ökosystem weiß nicht so recht, wo es hinwandern soll. Dabei passiert aktuell doch recht viel. Die Lage am Mittwoch.
Fehlersuche bei Binance: Bitcoin-Börse bietet 100.000 US-Dollar für DEX-Tester

Fehlersuche bei Binance: Bitcoin-Börse bietet 100.000 US-Dollar für DEX-Tester

Binance legt aktuell alles daran, die Zukunft des digitalen Krypto-Handels auf eine neue Ebene zu hieven. Und das ist bitter nötig – schließlich sind all die zentralisierten Handelsplätze für Kryptowährungen nicht gerade bekannt dafür, den Anlegern größtmögliche Sicherheit zu bieten. Das Problem dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Dadurch, dass sich viele Daten von Krypto-Handelsplätzen auf zentralisierten Serverfarmen befinden, besitzen sie jenen berühmt-berüchtigten Single Point of Failure. Um diesem einzelnen Angriffspunkt künftig keinen Boden mehr zu bieten, bastelt Binance aktuell an einer dezentralen Exchange (kurz DEX). Da darf es kaum verwundern, dass der BNB-Token aktuell durchstartet wie eine Mondrakete.

Privatsphärebedenken: Bitcoin-Börse Coinbase äußert sich zu Zusammenarbeit mit Neutrino

Nicht ganz so rund läuft es in Sachen Öffentlichkeitskommunikation bzw. Public Relations bei der Konkurrenz aus den Vereinigten Staaten. Diese beschlossen nämlich erst kürzlich, mit der Sicherheitsfirma Neutrino zusammenzuarbeiten. Der Shitstorm der Community ließ allerdings nicht sonderlich lange auf sich Warten. Denn das Sicherheitsunternehmen bietet – ihrem Geschäftsmodell gemäß – Sicherheit. Dabei agieren sie jedoch offenbar moralisch recht flexibel. Ob sie mit ihren Lösungen dabei amerikanische Behörden oder autoritäre Regime wie in Saudi-Arabien, Sudan oder auch Äthiopien unterstützen, scheint zunächst einmal zweitrangig. Doch immerhin meldete sich Coinbase nun zu Wort.

Bitcoin-Erpresser machen über 300.000 US-Dollar mit Sex-Mail-Betrug

Neues aus der Klatsch- und Tratschecke: Dreiste Erpresser machten sich am Schamgefühl ihrer Opfer zu schaffen. Die Drohung: Entweder ihr zahlt uns BTC oder wir zeigen alle, was ihr für Schweinereien vor euren Bildschirmen betreibt. Dass es dabei oft um haltlose Anschuldigungen ging, dürfte kaum verwundern. Dass es andererseits jedoch genügend Gutgläubige gab, die auf den Scam hereinfielen, ebensowenig. Fakt ist: Die meisten Erpressungen entbehren jeder Grundlage. Wer dennoch Angst hat: Kamera abkleben.

Das Schlechteste aus zwei Welten? Ein Kommentar zu Facebooks Digitalwährung

Apropos Privatsphäre: Wie es aussieht, arbeitet ausgerechnet Facebook an einer eigenen Kryptowährung. Dass es sich dabei jedoch um ein Projekt handelt, das den Namen „Kryptowährung“ kaum verdient hat, sollte spätestens mit unserem Kommentar klar werden. Nur so viel: Hier von Disruption zu reden, würde Satoshi Nakamoto nicht gerade glücklich machen.

Bitcoin Lightning Network: Blockstream veröffentlicht Upgrade


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Es geht voran! Nachdem sie mit ihrem Projekt, Bitcoin über Satelliten durchs All zu senden, mit großen Schritten voranschreiten, widmet sich Blockstream nun (erneut) dem großen Hemmschuh Skalierung. Mit einer Implementierung des Lightning Network sollen Bitcoin-Transaktionen bald noch massenkompatibler werden. Dafür baut Blockstream so einige neue Features ein.

Bundesregierung will Blockchain-Strategie bis Mitte 2019 vorlegen – Das Regulierungs-ECHO KW9

Was bereits mit dem Lightning Network bzw. Blockstream anklang, findet im Regulierungs-ECHO seine Bestätigung: Es geht voran! Und zwar auf regulatorischer Ebene. So will die Regierung der Bundesrepublik Deutschland bis Mitte 2019 tatsächlich eine Blockchain-Strategie vorlegen. Ein großer Schritt für Angela & Co.

Ethereum: Constantinople Hard Fork erfolgreich abgeschlossen – ETH-Kurs unbeeindruckt

Was lange währt, wird endlich […]. Am 28. Februar hat das Ethereum-Netzwerk tatsächlich geforkt. Die Implementierung von Constantinople lief tatsächlich und offenbar reibungslos vonstatten. Ob der Ether-Kurs damit jetzt gerettet ist, bleibt allerdings derzeit noch offen. Zum Launch-Date gab dieser sich indes unbeeindruckt.

Und der Bitcoin-Kurs?

Hat es bisher immer noch nicht geschafft, nachhaltig über die 4.000-US-Dollar-Marke zu springen. Wie man es auch dreht und wendet: Die Resistance bleibt stabil – allerdings in beide Richtungen. Da bleibt aktuell wohl nur eines: Abwarten.

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