Marktupdate Bitcoin-Kurs (BTC) knackt 9.500 US-Dollar: Push durch US-Banken?

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Der Bitcoin-Kurs hat wieder die Marke von 9.500 US-Dollar geknackt. Den Banken sei Dank?

Nach wochenlanger Regungslosigkeit haben die Bullen den Bitcoin-Kurs (BTC) wachgerüttelt. Mit einer Steigerung von 1,6 Prozent in den letzten 24 Stunden klettert die Kryptowährung Nr. 1 auf aktuell 9.502 US-Dollar.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Nach 29 Tagen Wartezeit ist der Krypto-Leitwährung in den frühen Morgenstunden somit endlich wieder der Sprung über die wichtige 9.500-US-Dollar-Marke geglückt. Seither umkurvt der Bitcoin-Kurs diese Schwelle und rangiert mal knapp über, mal knapp unter der Marke. Auf Wochensicht sorgt der jüngste Kurssprung für ein Plus von 3,1 Prozent.

Vor dem Hintergrund des jüngst beschlossenen EU-Konjunkturpakets in Höhe von 1,8 Billionen US-Dollar drehen die Aktienmärkte und der Krypto–Markt wieder ins Plus. Es wird erwartet, dass die FED mit einem ähnlich hohen Hilfsprogramm nachziehen könnte, was den Bitcoin-Kurs befeuern könnte, wie Tyler Winklevoss, Mitgründer der Bitcoin-Börse Gemini, per Twitter mitteilte:

Die Fed stellt weiterhin die Weichen für den nächsten Bull Run von Bitcoin.

US-Banken öffnen sich für Krypto: Gut für den Bitcoin-Kurs?

Laut einem öffentlichen Brief vom 22. Juli kann jede Geschäftsbank in den Vereinigten Staaten nun Private Keys für Bitcoin & Co. verwahren. Darin adressiert das Office of the Comprtoller of the Currency, eine Behörde des US-Finanzministeriums, eine nicht namentlich genannte Bank und argumentiert unter anderem, dass die Kryptoverwahrung in den Händen traditioneller Dienstleister möglicherweise besser aufgehoben sei als bei herkömmlichen Bitcoin-Börsen. Damit öffnet sich die USA für das Kryptoversum – Privatkunden können ihre Assets nun auch bei ihren Banken verwahren.

Diese Verschmelzung von traditioneller Finanzwelt und der Krypto-Welt könnte letzten Endes den Sprung bedeuten, den der Bitcoin-Kurs und der Krypto–Markt aktuell benötigt. Schließlich kann nur eine steigende Adaption beziehungsweise Nutzung von Kryptowährungen dazu führen, dass die Kurse ein gesundes Wachstum hinlegen. Waren die starken Anstiege im Bitcoin-Kurs etwa 2017 noch stark von Spekulation getrieben, könnte durch die aktuelle Öffnung ein Mentalitätswandel stattfinden und BTC eher als Wertspeicher denn als Spekulationsobjekt begriffen werden.

In dem Schreiben, das Coindesk vorliegt, heißt es schließlich, dass sich auch die Banken dem technologischen Wandel im Finanzwesen anpassen müssten, dazu gehöre auch die Verwahrung von Krypto-Assets. Nun liege es an den Banken, entsprechende Lösungen zu lancieren.

Dass eine Öffnung der Banken nun folgt, ist nicht unwahrscheinlich, entsprechende Annäherungen gab es bereits. So wurde erst kürzlich bekannt, dass sich die zuvor kryptokritische JP Morgan dazu entschlossen hatte, Coinbase und Gemini als Kunden zu akzeptieren.

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