Marktupdate Bitcoin kämpft am Allzeithoch: Wann fällt die 20.000 US-Dollar-Marke?

Leon Waidmann

von Leon Waidmann

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Leon Waidmann

Leon Waidmann studiert Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz. Seit 2016 ist Leon begeistert von Kryptowährungen sowie der Blockchain-Technologie und befasst sich vor allem mit den politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

Bitcoin-Symbol, darunter der Schriftzug 20.000 US-Dollar

Quelle: Shutterstock

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Gestern erreichte Bitcoin (BTC) an einigen Börsen ein neues Allzeithoch. Die wichtige Marke von 20.000 US-Dollar ist zwar noch nicht geknackt, aber einige Indikatoren zeichnen ein bullisches Bild – wann fällt die 20.000 US-Dollar-Marke?

Der Bitcoin-Kurs stieg in den letzten 24 Stunden um mehr als fünf Prozent, konnte sich bis dato aber noch nicht nachhaltig über sein Allzeithoch kämpfen. Auf den Monat gesehen konnte, dass digitale Gold sogar um mehr als 40 Prozent zulegen. Aktuell handelt BTC nur wenige 100 US-Dollar unter seinem Allzeithoch und es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein bis der nächste Kurssprung beginnt.


Zu Redaktionsschluss beläuft sich der Bitcoin-Kurs auf 19.710 US-Dollar.

Institutionen äußerst aktiv am Bitcoin-Markt

Die meisten Investoren, die sich mit Bitcoin beschäftigen, haben sicherlich schon oft von dem wachsenden Einfluss der Futures– und Optionsmärkte gehört. Mit solchen Derivaten handeln vor allem Großinvestoren, da diese Finanzinstrumente äußerst komplex sind und Kleinanleger meist weder das Wissen noch die Möglichkeiten besitzen mit diesen zu Handeln. Laut dem Krypto-Analyst Ki Young Ju sind Großinvestoren nach wie vor sehr aktiv am Bitcoin-Markt.

Aufgrund der steigenden Bedeutung von Institutionen für den Bitcoin-Kurs nehmen wir einige Indikatoren, die institutionelle Investoren verwenden, genauer unter die Lupe.

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Der Bitcoin-Futures-Markt ist optimistisch

Der sogenannten Futures-Premium-Indikator misst, wie teuer Futures-Kontrakte im Vergleich zu normalen Spot-Börsekursen sind. Solche Terminkontrakte mit festem Auslaufdatum neigen nämlich dazu, mit einem leichten Aufschlag, dem sogenannten Futures-Premium, gehandelt zu werden. Das bedeutet, dass die Kurse an Terminbörsen in der Regel leicht über den Kursen von normalen Börsen liegen. Der Futures-Premium ist ein Indikator für die Stimmung der Anleger und liegt aktuell bei 1,1 Prozent , obwohl der Bitcoin-Kurs vergangene Woche um mehr als 14 Prozent gefallen ist. Der Premium an den Futures-Märkten ist bemerkenswert. Es zeigt, dass die institutionellen Investoren nach wie vor äußerst optimistisch auf die zukünftige Kursentwicklung der KryptoLeitwährung blicken.

Darüber hinaus stieg das Handelsvolumen an den Future-Börsen in den letzten Wochen kontinuierlich an. Dies kann zudem daraufhin deuten, dass Großinvestoren weiterhin interessiert am digitalen Gold sind.

Bitcoin Futures Volume
Glassnode: Futures Handelsvolumen

Noch scheint der Bitcoin-Durst der institutionellen nicht gestillt und die Futures-Märkte lassen weitere Kurssteigerungen erahnen.

Sentiment am Optionsmarkt steht dem Allzeithoch nicht im Weg

Das Optionen Put-Call-Verhältnis misst, ob mehr Investoren auf fallende oder auf steigenden Kurse setzten. Somit kann der Put-Call-Verhältnis-Indikator dafür verwendet werden, um die Stimmung der Marktteilnehmer zu beurteilen. Ein Put-Call-Verhältnis von 0,64 gibt an, dass aktuell deutlich mehr Anleger auf steigende Kurse setzen. Daher ist es ein bullisches Signal für Bitcoin.

Skew.com: Optionen Put-Call-Verhältnis

In Situationen, wie sie derzeit auf dem Markt zu beobachten sind, ist es normal, dass Anleger sich gegen fallende Kurse absichern. Das Put-Call-Verhältnis befindet sich deshalb weit unter seinem Sechsmonatsdurchschnitt von 0,9. Dennoch deutet ein derzeitiges Niveau von 0,64 an, dass es bei institutionellen Investoren immer noch an Pessimismus mangelt. Die Mehrheit der institutionellen ist immer noch davon überzeugt, dass der Bitcoin-Kurs weiter steigen kann. Aus der Perspektive der Derivatemärkte scheint einem nachhaltigen Durchbruch der psychologisch wichtigen 20.000 US-Dollar-Marke nichts im Wege zu stehen.


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