Bitcoin grenzenlos: Lightning Torch wandert von Iran nach Israel

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

Quelle: Shutterstock

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Die Lightning Torch befindet sich nun im Staate Israel. Nachdem es die Fackel lange Zeit aus politischen Gründen nicht über die iranischen Grenzen schaffte, scheint sie nun alle Hürden überwunden zu haben.

Über die „Lightning-Fackel“, einer Art olympischem Feuer für Bitcoin-Enthusiasten, hatte BTC-ECHO an einigen Stellen bereits berichtet. Insbesondere die Schwierigkeiten, die Satoshis aus den USA in den Iran zu senden, löste in der Szene Kontroversen aus. Trotz der Widrigkeiten erreichte die Torch am 4. März schlussendlich doch noch persische Gefilde.


Nun scheinen alle politischen Hürden überwunden worden zu sein. Denn nachdem die #LNTrustChain noch ein wenig innerhalb des Irans zirkulierte, sendete sie Twitter-User Sam Abbassi prompt nach Israel – und schickte mitsamt der Satoshis gleich noch eine politische Message:

#LNTrustchain Torch wurde vom #Iran an #Israel übergeben. Frieden [keinen] Krieg. […] Große Arbeit @Ziya_Sadr @BitcoinemBassy #Zensurresitenz

Nun liegen die Satoshis in den Händen der Bitcoin Embassy in Tel Aviv.

Doch damit nicht genug. Die Bitcoin-Evangelisten scheinen gerade erst begonnen zu haben: Denn unter den Tweet von Sam Abbassi forderte die Gemeinde sogleich die Übersendung ins Westjordanland, respektive Gaza.


Ich liebe das. Lass uns [die Fackel] nach Gaza/ das Westjordanland tragen.

Das Narrativ der grenzenlosen Währung, die wider jedes politische Kalkül agieren kann, scheint wieder intakt. Schließlich hing dieses Bild nach den effektiven Sanktionsmaßnahmen der US-Regierung gegen Iran schief.

Lightning Torch jetzt in Tschechien

Dem Wunsch die Lightning Torch gen Palästina zu schicken, entsprach die Bitcoin Embassy in Israel indes nicht. Man entschied sich die Satoshis entgegen der Forderungen der Community nach Prag an Slush Pool zu senden:


Die #LNTrustChain macht weiter! Von Tel Aviv in die kompetenten Hände von @slush_pool in Prag – dem ersten Mining Pool der Geschichte. Passt gut darauf auf und erweitert die Kette!

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