Bitcoin greift um sich: Laut Umfrage nutzt jeder zehnte Kryptowährungen

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Im Geschäft wird mit einem Smartphone an der Ladenkasse bezahlt.

Quelle: Shutterstock

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Bitcoin-Kurs hin oder eher – die Verbreitung von Kryptowährungen steigt zunehmend. Laut einer Umfrage stieg die Nutzung von Bitcoin, Ripple, Ethereum & Co. auf insgesamt 13 Prozent an. Damit verwendet jeder zehnte Netznutzer auch Kryptowährungen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Laut einer Pressemitteilung aus dem Hause Kaspersky, die BTC-ECHO vorliegt, haben sich Kryptowährungen wie Bitcoin, XRP (Ripple) oder Ether (Ethereum) zu einer beliebten Zahlungsmethode im Internet entwickelt. Dazu befragte das Sicherheitsunternehmen Nutzer aus insgesamt 22 Ländern zwischen Oktober und November vergangenen Jahres. So bieten immer mehr Unternehmen die Möglichkeit an, mit Kryptowährungen zu bezahlen, ebenso wie Einzelhändler oder Lebensmittelgeschäfte.

Die Mitteilung kommt freilich nicht ohne Warnung zu Sicherheitsrisiken durch Kryptowährungen aus. Dementsprechend fügt das Unternehmen hinzu, dass Kryptowährungen gerade im Bereich der Cyber-Kriminalität bzw. -Sicherheit eine zunehmende Rolle spielen. Mit dem gestiegenen Interesse, Bitcoin & Co. sowohl für Investitionen als auch im alltäglichen Leben zu verwenden, sei das virtuelle Geld auch ins Visier von Cyberkriminellen geraten. Auch mangelnde Sicherheitsmaßnahmen seien hier ein Problem, das Angreifern Tür und Tor öffne. Gerade Hacks, die in der Vergangenheit immer wieder auftauchten und mit dem Fall der Bitcoin-Börse Mt.Gox ihren spektakulären Anfang nahm, stellten demnach ein Risiko dar.

ICOs stellen besondere Gefahr dar


Als besondere Gefahr sieht das Unternehmen das Auslaufmodell ICO. Bei den Initial Coin Offerings, so Kaspersky, fehle den Initiatoren meistens die nötige Erfahrung, um die richtigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Auf ihren Plattformen seien die Kryptowährungen der Kunden unter Umständen nicht sicher aufgehoben. So gibt der Head of Certification bei Kaspersky Labs zu bedenken:

Trotz des Rückgangs der Preise für Kryptowährungen besteht nach wie vor ein starker Wunsch der Nutzer nach digitalen Finanztransaktionen. Unsere Umfrage zeigt, dass 13 Prozent der Menschen bereits Kryptowährungen als Zahlungsmethode verwendet haben, was auch für uns überraschend war. Allerdings gibt es auch reale Gefahren, die mit dem Online-Tausch verbunden sind, da er noch in den Kinderschuhen steckt. Es könnte verheerende finanzielle Folgen für die Nutzer haben, wenn die digitalen Werte nicht sicher sind. Da die Angriffsmethoden der Cyberkriminellen immer ausgereifter werden, sind Kryptowährungsbörsen und ICOs immer häufiger leichte Ziele, um erhebliche Geldsummen zu stehlen, da es an den nötigen Cybersicherheitsmaßnahmen mangelt. Doch das erste Gebot ist noch immer Wachsamkeit: Bei dem geringsten Verdacht sollten Nutzer keine Investitionen tätigen.

Vitaly Mzokov

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