Bitcoin für die Massen: Square Crypto veranstaltet AMA

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Bitcoin für die Massen: Square Crypto veranstaltet AMA

Square Crypto, die auf Bitcoin fokussierte Square-Sparte von Twitter-Gründer und -CEO Jack Dorsey hat ein sogenanntes Ask Me Anything veranstaltet. Jetzt wissen wir, dass bei Square Crypto eine Katze, „ein Ding im Keller“ und neun Menschen arbeiten. Was sonst noch bekannt wurde.

Dass Twitter-Chef Jack Dorsey Bitcoiner ist, ist seit geraumer Zeit bekannt. In diversen Podcast-Auftritten – etwa bei der 61. Ausgabe von Tales from the Crypt – outete der Milliardär seine Liebe zum digitalen Gold. Über die Cash App, eine Art Bezahl-App für Apple und Android, können US-amerikanische Krypto-Freunde seit geraumer Zeit Bitcoin kaufen, verkaufen und seit Kurzem sogar von Fremd-Wallets einzahlen. Nicht zuletzt aufgrund der Bitcoin-Unterstützung rangiert die Cash App in den USA seit Monaten in den obersten Rängen im  Bereich Finance des App Store.

Doch der Unternehmer steht nicht still. Im März dieses Jahres vermeldete der New Yorker die Gründung von Square Crypto, einer – und das dürfte nicht überraschen – Square-Sparte mit Bitcoin-Fokus.

Lange war über die Motive dieses neuen Unterfangens aus dem Hause Dorsey wenig bekannt; das hat sich nun geändert. Denn am gestrigen Montag, dem 29. Juli, veranstaltete Square Crypto ein AMA (Ask Me Anything) und förderte so einige Details zur Arbeit der Square-Tochter zutage.

Wissen macht Ah!

So fasst dieser Tweet die Mission des Unternehmens zusammen:

Frage: Square Crypto gibt es jetzt bereits seit ein paar Monaten. Wie lautet der Plan? Wo liegt die Unterschied zu Cash App?

Antwort: Square Crypto is eine separate Organisation. Sie ist eine quelloffene Initiative, die das Bitcoin-Ökosystem stärken soll.

Wie genau das vonstatten gehen soll, ist indes nicht bekannt. Einzig, dass man im GitHub Repository von Bitcoin Core arbeiten möchte, verlautbart Manager Steve Lee.

Bemerkenswert ist auch das Level an Bitcoin-Folklore, die Square Crypto in dieser frühen Phase bereits erreicht hat. So kokettiert Lee zwischen den Zeilen mit Bitcoins Mondreise, die in der langen Frist zu erwarten sei:

Frage: Was ist das „End Game“ für Bitcoin? Wieso ist es wert, daran zu arbeiten?

Antwort: Wie viel Zeit hast du?

Damit die berühmte Mainstream-Adoption eines Tages tatsächlich zur Realität wird, braucht es laut Square Crypto vor allem eins: eine bessere User Experience (Nutzererfahrung).

Frage: Wo sieht sich Square Crypto in fünf Jahren? Welches Narrativ würdet ihr am liebsten sehen?

Antwort: Unser Ziel ist Bitcoin für alle. Wir fokussieren uns darauf, die Bitcoin-Nutzererfahrung für Mainstream-Nutzer zu verbessern. Dies wird unser Denken bestimmen.

Das AMA ließ zwar noch einige Fragen offen. Etwa, wann mit einem fertigen Produkt zu rechnen sei und wie man sich dies vorstellen könne. Eines scheint aber klar: Der Bitcoin-Fokus hat sich für Square bereits gelohnt. Die Aktie des Unternehmens hat alleine im Juli über zwölf Prozent an Wert gewonnen.

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