Newsflash Bitcoin, Ethereum und Ripple: Die Top News der Woche

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Institutionelle Investoren reiben sich die Hände, Ripple macht es sich im Gerichtssaal bequem und ein Ether-Wal guckt in die Röhre. Die Top News der Woche.

Großinvestoren überrollen den Krypto-Markt

Das noch junge Krypto-Ökosystem wird von einer immer größer werdenden Teilnehmerzahl institutioneller Investoren übernommen. Einer aktuellen Umfrage von Fidelity Investments zufolge, haben bereits 36 Prozent der rund 800 Befragten in Krypto-Assets investiert. Allen voran bei Bitcoin steigt die Nachfrage stetig, gefolgt von Ether. Die Umfrage wurde unter europäischen und US-amerikanischen Investoren durchgeführt und belegt einen langfristigen Wachstumstrend im Krypto-Markt.

BTC kommt an die Börse: Xetra listet Bitcoin Exchange Traded Crypto (BTCE)

Dass der Krypto-Space eine wachsende Schnittmenge mit der Welt der institutionellen Investoren bildet, zeigt sich auch am Listing des Bitcoin Exchange Traded Crypto (BTCE) in XETRA, der elektronischen Handelsplattform der Deutschen Börse. Der noch in diesem Monat eingeführte BTCE ähnelt einem ETF, jedoch mit dem Unterschied, dass es sich bei einem ETC um eine Schuldverschreibung handelt. Der BTCE schließt Bitcoin als Finanzprodukt an die regulierten Finanzmärkte an und ist mit physischen Bitcoin hinterlegt.

Bitcoin für die Großen: Bakkt und Galaxy Digital kooperieren

Für Großinvestoren öffnen sich zudem durch die Einführung neuer Produktangebote der Bitcoin–Futures-Börse Bakkt in Zusammenarbeit mit Risikokapitalgeber Galaxy Digital neue Zugänge zum Krypto-Markt. Wie die Unternehmen bekannt gaben, seien exklusiv auf institutionelle Investoren zugeschnittene und vollregulierte Bitcoin-Anlageprodukte geplant, die den erlauchten Kreis großer Vermögensverwalter an den Krypto-Markt anbinden. Die Einlagen genießen folglich einen Versicherungsschutz von bis zu 500 Millionen US-Dollar.

2,6 Millionen US-Dollar Gebühren – Ethereum-Wal verschwimmt sich


Eine zunächst unscheinbar wirkende Ether-Transaktion hat die Gerüchteküche in der Community zum Qualmen gebracht. Am 10. Juni verschickte ein unbekannter Absender Ether im Wert von 130 US-Dollar. Blöd nur, dass die Transaktionsgebühren mit rund 2,6 Millionen US-Dollar den Wert der Transaktionen bei weitem überstiegen. Als wäre dies nicht seltsam genug, verschickte derselbe User wenige Stunden später eine weitere Transaktion, diesmal im Wert von immerhin 87.000 US-Dollar. Doch auch bei dieser Transaktion fielen erneut Gebühren von 2,6 Millionen US-Dollar an. Was es mit der merkwürdigen Transaktion auf sich hat, erfährt man hier.

Ripple weist Vorwürfe der Investorentäuschung zurück

Ripple, das Unternehmen hinter dem „Banken-Coin“ XRP, hat sich in letzter Zeit in eine Reihe von Rechsstreitigkeiten verwickelt. So hat Ripple-CEO Brad Carlinghouse erst kürzlich rechtliche Schritte gegen die Videoplattform Youtube eingeleitet. Seit längerer Zeit jedoch schwelt schon der Vorwurf der angeblichen Investorentäuschung im Krypto-Raum. Das kalifornische FinTech soll – so der Vorwurf – gegen das Wertpapier-Gesetz verstoßen und wissentlich Investoren über diesen Tatbestand getäuscht haben. Um sich von diesen Stigma zu befreien, holt das Unternehmen nun zum Gegenschlag aus und hat die Klägerseite, Bitcoin Manipulation Abatement LLC, wegen Rufschädigung auf Schadensersatz angezeigt.


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