Bitcoin Cash Entwickler: Hard Fork im November

Alina Ley

von Alina Ley

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Alina Ley

Alina Ley ist seit März 2017 als Autorin bei BTC-ECHO tätig. Nach ihrem BWL-Studium (Bachelor) an der Universität Trier konnte sie berufliche Erfahrungen im Controlling und Business Development sammeln. Anschließend absolvierte sie ihr Masterstudium (Business Administration) in Köln. Im Rahmen ihrer Masterthesis („Erfolgsfaktoren von Kryptowährungen“) erlangte sie umfangreiche Kenntnisse auf dem Gebiet der Krytowährungen und Blockchain-Technologie. Von besonderem Interesse sind die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten sowie der gesellschaftliche Nutzen.

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Quelle: shutterstock.com-Conceptual image for Blockchain Technology and hard fork

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Die Open-Source-Entwickler hinter Bitcoin Cash wollen an ihrem Wort festhalten.

Nach einem Versprechen im August, den Code zu ändern, um wettbewerbsfähig zu bleiben, haben die Entwickler der alternativen Bitcoin-Software diese Woche einen Schritt in diese Richtung unternommen. Gestern gaben die Entwickler hinter einem der Bitcoin Cash Clients bekannt, dass sie am 1. November versuchen werden, die Regeln der Software über einen Hard Fork zu ändern.


Für eine Aktivierung am 13. November wird die neue Software versuchen, die Regeln anzupassen, die im anfänglichen Split mit der Bitcoin-Blockchain festgelegt wurden. Insbesondere wird die Änderung darauf abzielen, einen Teil des Codes umzukehren, der als EDA-Regel (Emergency Difficulty Adjustment) bezeichnet wird. Dies soll Bitcoin Cash dabei helfen Miner zu akquirieren, die bereit sind ihre Blockchain zu sichern.

Da sowohl Bitcoin als auch Bitcoin Cash den gleichen Mining-Algorithmus verwenden, haben Miner, die kompatible Hardware betreiben, die Bereitschaft gezeigt, zwischen den Netzwerken zu wechseln. Daher war die Idee von EDA, dass die Mining-Problematik dynamisch nach unten angepasst werden kann, um Miner mit Gewinnen anzuziehen.

Problematik

Die Entwickler sind jedoch der Meinung, dass die Regel ihren Nutzen für das Netzwerk verloren hat.

„Dies ist allerdings problematisch, weil schnelle Bestätigungen für Benutzer konsistent verhindert werden und sich der Coin-Ausgabeplan radikal verschiebt“, heißt es in dem Blog-Post.

Stattdessen würde sich ein neuer Algorithmus alle 600 Sekunden anpassen, basierend auf der Menge an Rechenleistung, die über die vorherigen 144 Blöcke an das Netzwerk geliefert wurde. Die Idee ist, dass die Schwierigkeiten als Reaktion auf Echtzeit-Miner-Aktivitäten schnell angepasst werden.

Dem Post zufolge haben die Mitglieder des Entwicklungsteams bereits Kontakt zu Börsen, Wallets und Minnern aufgenommen, um auf das Vorhaben aufmerksam zu machen.

BTC-ECHO

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